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Jack Osbourne war beim UFC-Kampf vorm Weißen Haus

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Viele Leute haben den UFC-Kampf, den sich US-Präsident Donald Trump zu seinem 80. Geburtstag vor dem Weißen Haus gegönnt hat, sowohl belächelt als auch mit mindestens einem Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen. Total abgefeiert hat das Event dagegen Jack Osbourne, seines Zeichens Sohn von Sharon und Ozzy Osbourne. Der 40-Jährige postete ein paar Fotos von dem Abend, wo er mit seiner Gattin Aree war, auf Instagram, und schrieb in der Bildunterschrift (in Anlehnung an Ultimate Fighting Championship): „Ultimate Date Night.“

Es war nur Sport

Logisch, dass die Medienpersönlichkeit damit einige Kritik auf sich zog. Diese weist Jack Osbourne nun in einem YouTube-Video zurück. „Zunächst einmal sind einige der Kommentare, die ich dazu bekommen habe, völlig irre“, stellt der US-Amerikaner fest (wie thePRP transkribiert hat). „Wirklich: Was zur Hölle? Ich war bei einer Sportveranstaltung — mehr nicht. Ich bin nicht dort gewesen, um mich für ein politisches Amt ins Spiel zu bringen. Ich war nicht da, um irgendeinen Politiker zu unterstützen oder mich zu außenpolitischen Fragen zu äußern. Nichts dergleichen. Ich bin buchstäblich nur ins Weiße Haus gegangen, um mir den UFC-Kampf anzusehen.“ 

Dass seine bloße Präsenz bei der Veranstaltung als Unterstützung für Trump gewertet werden kann, begreift der gebürtige Londoner zwar, lässt dieses Argument jedoch nicht gelten: „Jeder andere, der solch eine Einladung erhalten hätte, wäre ebenfalls hingegangen. Ganz ehrlich: Mir fällt niemand ein, der gesagt hätte: ‚Nein, da mache ich nicht mit, weil ich diesen orangenen Mann nicht gutheiße!‘ Das ist doch lächerlich. Es war keine politische Veranstaltung — zumindest in meinen Augen nicht. Es war verdammt noch mal ein Kampf im Weißen Haus. Wen interessiert das schon?“ Weiter erzählt Jack Osbourne ausführlich von seiner Leidenschaft für den Kampfsport.

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Darüber hinaus versucht Jack Osbourne — wenig diplomatisch — jenen Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die anführten, seine Papa Ozzy hätte die Teilnahme an dem UFC-Event nicht gutgeheißen: „Haltet verdammt noch mal die Klappe! Ihr kanntet meinen Vater nicht! Ihr wusstet nicht, wie er zu solchen Dingen stand. Ja, er hat einen Song namens ‘War Pigs’ geschrieben – klar, ein Antikriegslied. Er war nicht gegen die UFC, er hatte nichts dagegen, eine Veranstaltung im Weißen Haus zu besuchen. Sicher war er gegen Krieg. Aber letztlich hat mein Vater damals, als Bush Präsident war, am Presse-Dinner teilgenommen. […]

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Außerdem hat mein Vater von der USO organisierte Tourneen [gemeinnützige Organisation, die Angehörige der US-Streitkräfte und deren Familien unterstützt — Anm.d.A.] absolviert. Er ist nach Korea gereist, um die Truppen zu besuchen. Er war bei Veranstaltungen im Walter-Reed-Krankenhaus, um verwundete Soldaten, Marines und Air-Force-Piloten zu treffen. Also haltet einfach verdammt noch mal die Klappe. Meinen Vater da mit reinzuziehen und zu behaupten, er wäre damit einverstanden oder nicht, ist völlig wahnsinnig. Ich habe lediglich eine Sportveranstaltung besucht – eine Sportart, vor der ich großen Respekt habe und die schon so lange Teil meines Lebens ist, wie ich denken kann. Also findet euch damit ab. Tut mir leid, dass ihr nicht eingeladen wurdet.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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