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Psychopunch DEATH BY MISADVENTURE Rezension

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Während die einen Schweden in diesem Jahr die Dreckschleuder einen Gang runter schalten (Hardcore Superstar), drehen die anderen Herren mal so richtig auf. Trotz, oder gerade wegen der beachtlichen Existenzdauer von elf Jahre und zwei Wechseln im Line-up, strecken Psychopunch den musikalischen Mittelfinger ganz weit in die Luft.

Wo ist der Unterschied zwischen Gut und Schlecht bei einer– böse Zungen nennen es „ausgelutschten“ – Stilrichtung wie punkigem Hardrock? Ganz einfach: Sie steckt im Engagement der Band, in dem hörbaren Spaß an der Sache und dem Feuer unterm Hintern. Und natürlich in der großen Portion „Leckt mich am Arsch“-Attitüde, die in jeder Note mitzuschwingen hat. Schön, dass sich das bei Psychopunch in ausreichender Menge finden lässt.

Kurze, sehr prägnante Lieder mit griffigen Strukturen und Potential zu Live-Klassikern reihen sich auf DEATH BY MISADVENTURE aneinander und lassen dem Hörer keine Zeit zum Verschnaufen. Kein sinnloses Geklimper oder gar melancholisches Rumgejammer stört die Atmosphäre. Die neuen Psychopunch-Songs repräsentieren das „Hard“ im Hard Rock perfekt und sind prima Live-Musik, die allerdings auch auf CD Spaß macht.

Es lohnt sich dabei nicht, einzelne Lieder besonders hervorzuheben, denn die gesamte Scheibe mischt sich zu einem homogenen, mal schnelleren, mal langsameren Gemisch aus Ohrwürmern und Mitgröhl- Kandidaten. Leider hat DEATH BY MISADVENTURE trotz Allem ein Potential dafür, langweilig zu werden. Definitiv kein Album für die Dauerrotation, dafür aber ein Pflichtkauf für die nächste Party.

Saskia Annen

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Mammoth haben genug Material für das nächste Album

In den vergangenen fünf Jahren war Wolfgang van Halen durchaus fleißig. Mit MAMMOTH (2021), MAMMOTH II (2023) sowie THE END (2025) hat er stolze drei Studioalben mit seinem Soloprojekt Mammoth veröffentlicht. Und doch hat der Musiker keinesfalls sein komplettes Pulver verschossen - im Gegenteil. Wie van Halen nun erklärte, würden trotz des hohen Outputs regelmäßig Ideen hinten runterfallen, die er nicht vollständig ausarbeitet. Kein Ende in Sicht „Das klingt jetzt vielleicht etwas arrogant, aber ich denke, man muss Songs einfach für sich sprechen lassen. Und ich habe versucht, es nicht zu simpel zu halten, sondern bloß alles Überflüssige wegzulassen. Deshalb…
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