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ROGUES EN VOGUE (2005)

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ROGUES EN VOGUE ist das bislang letzte Studio-Output von Running Wild, das gleichzeitig auch die Entwicklung zum Rock’n’Rolf-Soloprojekt vollendet. Während mit Matthias Liebetruth nun endlich wieder ein Schlagzeuger mit Gesicht an Bord ist, spielte Rock für ROGUES EN VOGUE fast alle Gitarren- und Bassparts selbst ein, nur für vier von elf Songs darf der etatmäßige Bassist Peter Pichl in die Saiten greifen.

Inhaltlich bewegt man sich wieder in den altbekannten Fahrwassern und auch musikalisch gibt es keine wirkliche Weiterentwicklung. Trotzdem kommt die Scheibe bei der Öffentlichkeit deutlich besser an und erhält wieder bessere Kritiken. Einziger wirklicher Kritikpunkt: die Produktion.

Es gibt mäßige Chart-Einstiege, die übliche Platzierung des Titel-Songs in der Live-Playlist – und der Rest wird Schweigen.

ROGUES EN VOGUE bleibt das letzte Album von Running Wild, die 2009 dann ankündigen, sich beim Wacken:Open:Air mit einer finalen Show zu verabschieden. 33 Jahre nach der Grundsteinlegung und 25 Jahre nach dem Debüt GATES TO PURGATORY ist also Schluss für eine der ältesten deutschen Metal-Bands, deren größte und einflussreichste Zeit real auch schon ein paar Jahre vorüber ist.

Dass der letzte Auftritt veröffentlichungstechnisch ausgeschlachtet wird, also mindestens ein Live-Album und eine DVD kommen, ist anzunehmen.

Bilder aus der langen Running Wild Geschichte findet ihr oben in der Galerie!

Sebastian Paulus, Tobias Gerber

Weitere Band-Specials:
+ Dark Tranquillity: Special zu re-Releases und den frühen Jahren
+ Zeitreise durch die Amon Amarth Geschichte
+ 25 Jahre Death – Special über die Genre-prägenden ersten fünf Alben

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Suffocation widersprechen Vorwürfen von Eric Morotti

Vor ein paar Tagen hatte sich Schlagzeuger Eric Morotti von Suffocation verabschiedet — inklusive heftiger Anschuldigungen. Der Trommler titulierte die US-Death-Metaller als "toxische, missbräuchliche Drogensüchtige", mit denen er nicht mehr zusammenarbeiten will. Seine ehemaligen Band-Kollegen haben sich nun mit einem eigenen Statement zu Wort gemeldet und kontern Morotti. Nicht er sei ausgestiegen, sondern sie hätten ihn vor die Tür setzen müssen, weil sein Terminplan mit Sanguisugabogg Auftritte erschwert. Richtigstellung "Um Eric Morottis falsche Anschuldigungen anzusprechen, die er am 10. April in seinen Posts in den Sozialen Medien gemacht hat und die die Nachrichtenmedien aufgegriffen haben, würden Suffocation sich gerne einen…
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