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Suffocation widersprechen Vorwürfen von Eric Morotti

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Vor ein paar Tagen hatte sich Schlagzeuger Eric Morotti von Suffocation verabschiedet — inklusive heftiger Anschuldigungen. Der Trommler titulierte die US-Death-Metaller als „toxische, missbräuchliche Drogensüchtige“, mit denen er nicht mehr zusammenarbeiten will. Seine ehemaligen Band-Kollegen haben sich nun mit einem eigenen Statement zu Wort gemeldet und kontern Morotti. Nicht er sei ausgestiegen, sondern sie hätten ihn vor die Tür setzen müssen, weil sein Terminplan mit Sanguisugabogg Auftritte erschwert.

Richtigstellung

„Um Eric Morottis falsche Anschuldigungen anzusprechen, die er am 10. April in seinen Posts in den Sozialen Medien gemacht hat und die die Nachrichtenmedien aufgegriffen haben, würden Suffocation sich gerne einen Moment Zeit nehmen, um die Dinge geradezurücken“, heißt es in der Stellungnahme. „Neulich haben wir die Entscheidung getroffen, uns von Eric Morotti wegen seines kollidierenden Terminplans mit Sanguisugabogg zu trennen, welcher unseren Terminplan für das Jahr beeinträchtigt hat.

Eric wurde von seiner Kündigung am 8. April via E-Mail benachrichtigt, die hier mitveröffentlicht wird. Es ist bedauerlich, dass sich Eric entschlossen hat, falsche Behauptungen vorzubringen und dies hier ins Negative zu ziehen, was uns dazu zwingt, dieses Statement abzugeben. Nichtsdestotrotz wünschen wir ihm nichts außer alles Gute bei seinen künftigen Vorhaben.“ Jemanden nach zehn gemeinsamen Jahren lediglich per E-Mail der Tür zu verweisen, ist sicher nicht die feine englische Art. Ob es sich so verhält, dass Morotti deswegen so angefressen war, dass er in seiner Mitteilung übers Ziel hinausschoss, bleibt derzeit offen.

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In einem seiner Posts schrieb Eric: „Es kommt ein Punkt im Leben, an dem sich entscheiden muss, sich zu verändern und weiterzuentwickeln oder für immer in denselben Gewohnheiten steckenzubleiben. Heute. An meinem Geburtstag. Da habe ich mich entschlossen, bei Suffocation auszusteigen, um meine Gesundheit und mich selbst zu schützen. Und meine Integrität. Ich werde nicht mit toxischen, missbräuchlichen Drogensüchtigen zusammenarbeiten, geschweige denn erlauben, mich von ihnen herumzuschubsen zu lassen.

Zu lange schon wurde ich herabgesetzt, ist man über mich hinweggestiegen. Basierend darauf habe ich mega Spaß mit Sanguisugabogg. Dort wurde mir gezeigt, wie es ist, Teil einer echten Familie zu sein. Keine Egos, keine Machträusche. Einfach nur Brüder, die Musik und Beisammensein lieben. Ihr könnt mich auf Tour mit ihnen treffen, wir tingeln immer noch mit Lamb Of God durch die USA. Ich liebe euch alle. Großen Dank an all meine Fans, die mich über die Jahre unterstützt haben.“ 


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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