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Slayer: Redefreudige Kerry King und Jeff Hanneman im Interview

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So offen kennt man die Slayer-Gitarristen Kerry King und Jeff Hanneman kaum – sie geben u.a. Einblicke in bisher kaum bekannte Geschichten ihrer eigenen Kindheit. So erklärt z.B. Kerry King, dass er als Kind kaum rebellisch war, da sein Vater extrem streng gewesen sei:

„Ich habe mich an die Regeln gehalten, sonst hätte es Schläge gegeben. Mein Vater ließ mich selber aussuchen, mit welchem Ast ich geschlagen werden wollte. Oder er schnitt dafür ein Stück aus dem Gartenhaus heraus. Das ist wahre Angst. Wenn du heute Kinder bestrafen willst ist das ein ‚Das ist falsch’. Verdammt, ich wurde geschlagen und bin ok. Oder ist das vielleicht genau mein Problem?“

Die beiden Musiker wurden auch zu Themen befragt, die zu sehr tabu sind, als dass Slayer sie für ihre Songs anfassen würden – und waren sich uneinig. Jeff Hanneman würde nichts über das Thema Vergewaltigung machen wollen, Kerry King sieht da kein Problem. Er könne sich generell kein Thema vorstellen, das er mit Slayer prinzipiell nicht erforschen würde.

Natürlich wurden die beiden auch zu Megadeth angesprochen, mit denen Slayer kürzlich auf Tour waren und bald wieder sein werden. Lange Zeit herrschte Streit – was sich anscheinend immer noch nicht grundsätzlich geändert hat. Dave sei zwar ein toller Gitarrist, mehr aber auch nicht, findet Kerry King:

„Ich habe keinerlei Respekt für Dave. […] Ich weiß, dass er ein Heuchler ist und habe keinen Respekt für solche Leute.“

Jeff Hanneman freut sich schon auf die Tour, denn er möge Dave Mustaine – und Kerry King natürlich auch. Aber:

„Ich mag es auch, einen guten Streit zu sehen.“

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