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Sharon Osbourne verteidigt Pläne für Ozzy-Avatar

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Nachdem die Osbournes neulich angekündigt hatten, das im Juli 2025 verstorbene Familienoberhaupt Ozzy Osbourne in Form eines KI-unterstützten Avatars wiederauferstehen zu lassen, regte sich Kritik in der Fan-Basis. Neben dem Punkt der Pietätlosigkeit warf man Sharon, Jack und Co. vor allem vor, hiermit einen schnellen Euro machen zu wollen. Diesem Vorwurf widerspricht nun Ozzys Witwe im familieneigenen Podcast.

Ozzy wäre dafür gewesen

„Es ist wie damals beim Übergang von Propellermaschinen zu Düsenjets“, holt Sharon Osbourne aus. „Die Leute fragten sich: ‚Warum mit einem Jet fliegen, wenn es Propellerflugzeuge gibt? Das ist doch nur Geldmacherei!’ Nun, wissen Sie was: Die Technik entwickelt sich weiter. Und diese Leute tun mir leid. Ich verlange nicht, dass ihr kommt. Ich will euer verdammtes Geld nicht — ich brauche euer verdammtes Geld nicht. Mir geht es sehr gut.“

Darüber hinaus untermauert Sharon Osbourne, dass ihr verschiedener Gatte das Vorhaben befürwortet hätte: „Wenn mir jemand vorwirft, es ginge mir nur darum, Geld zu verdienen? Nein. Ihr kennt meinen Mann nicht, okay! Ich kenne meinen Mann. Mein Mann hat immer wieder zu mir gesagt: ‚Wie lange, glaubst du, wird man sich nach meinem Tod noch an mich erinnern?’“

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Des Weiteren gab Sharon Osbourne an, dass sie das Avatar-Projekt als etwas betrachtet, das „innerhalb unserer Familie weitergegeben wird“. So soll es beispielsweise den Enkelkindern helfen, Ozzy in Erinnerung zu behalten. Sohn Jack argumentierte überdies, dass es lediglich eine Frage der Zeit sei, bis andere auf die Avatar-Idee gekommen wären und angestrebt hätten, sie zu verwirklichen. „Entweder wir machen es, oder jemand anderes wird es tun. Und für mich geht es nicht darum, so zu tun, als wäre er noch am Leben. Es geht darum, sicherzustellen, dass er niemals vergessen wird.“

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Jack Osbourne hatte sich bereits am 22. Mai mit einem Livestream bei YouTube zu Wort gemeldet. „Der Punkt ist: Was wir machen, wird geschmackvoll sein. Es wird nicht verdammt langweilig sein. Was wir machen, ist echt komplex. Das ist nicht nur, als ob man ein Bild meines Vaters bei ChatGPT hochlädt. Wir arbeiten hier mit hochrangiger Technologie. Es wird sich sehr real anfühlen. Und es ist irgendwie verrückt, wie es angewandt werden wird. Aber es ist fantastisch und echt cool. Ich glaube, mein Papa würde darauf stehen. Denn wir haben tatsächlich darüber gesprochen, bevor er gestorben ist. Also weiß ich, dass ihm das gefallen würde.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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