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Avenged Sevenfold, Stone Sour, Disturbed im Wahlkampf

Während eines lokalen Wahlkampfes in den USA versuchte ein Kandidat seinen Konkurrenten damit zu diffamieren, dass er sich für Kriminielle wie Avenged Sevenfold, Stone Sour und Disturbed einsetze. Das jedenfalls suggeriert sein Flyer.

Es geht darum, wer der Campbell County Attorney in Kentucky werden soll. Dieses Amt wird per Wahl vergeben – weshalb sich Berichten zufolge der Kandidat Jim Daley, ein örtlicher Rechtsanwalt, per Flyer nach vorne zu bringen versucht. Der Flyer ist betextet mit:



„Es ist belegt, dass Steven Franzen sein Geld damit verdient, Kriminelle zu verteidigen: Kinderpronografie, sexueller Umgang mit Minderjährigen, Einmischung in Vormundschaften, Angriffe auf Polizeikräfte, Drogen, und noch vieles mehr. Jetzt möchte er, dass Sie ihm als County Attorney vertrauen. Soll das ein Witz sein?“



Neben diesem Text prangt ein Bild mit Musikern von Avenged Sevenfold, Stone Sour und Disturbed. Der Kontrahent selber sagt, dass er die Musiker noch nie zuvor gesehen hat – schon gar nicht als juristischer Verteidiger.



Aus dem Disturbed-Lager wurde auch umgehend erklärt, dass es keinerlei Erlaubnis gebe, die Promo-Bilder in dieser Weise zu benutzen und dass sofort sämtliche bestehende Flyer zerstört werden müssten.



Wie im Namen des Juristen solche Flyer in Umlauf gebracht werden konnten, ist bisher noch nicht geklärt. Auch in den USA gibt es schließlich das Recht am eigenen Bild. Von Verleumdung mal ganz abgesehen.





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