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Bevor Kreator selbst zum
Tour-Finale vor die Meute dürfen, haben drei Anheizer-Bands die
Chance, die randvolle Oberhausener Turbinenhalle zum Beben zu
bringen.
Los geht es mit Fueled By Fire, die mit klassischem Thrash und
Spaß am Auftritt überzeugen. Nach nur wenigen Songs war aber schon
Schluss und die Jungs müssen die Bühne für die Death Metaller von Nile räumen.
Die Band um Dallas Toler-Wade bringt die Halle mit ihrem
Ägypto-Metal zum köcheln und strapaziert diverse Nackenmuskeln.
Im Anschluss werden die Ohren von David Vincents betörender
Stimme verwöhnt. In nur wenigen Augenblicken haben Morbid Angel die Halle im Griff. Mit Songs wie ‘
Immortal Rites’ bringen die Death Metal-Könige die Menge zum
ausrasten und versprühen eine gewaltige Energie.
Und da das beste bekanntlich zum Schluss kommt, darf nach einer
wirklich kurzen Umbauphase mit Kreator das Abrisskommando
persönlich ans Werk. Ins Auge sticht sofort das großartige
Bühnenbild. Zombieköpfe am Mikroständer und andere Absurditäten
sorgen dafür, dass es nicht nur was für die Ohren sondern auch für
die Augen gibt.
Kreator eröffnen ihr Set mit ‘Phantom Antichrist’ vom
gleichnamigen PHANTOM ANTICHRIST-Album. Schon beim ersten Song
lassen es die Ruhrpott-Jungs mächtig krachen und geben damit einen
Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.
Frontmann Mille Petrozza fordert von der Meute „den Abriss der
Turbinenhalle“ und die Fans geben wirklich alles, um ihm diesen
Wunsch zu erfüllen. Es folgt ‘From Flood Into Fire’ vom aktuellen
Album, bei dem die Stimmung noch ein weiteres mal ansteigt.
Vom aktuellen Meisterwerk PHANTOM ANTICHRIST geben die Jungs
zudem noch ‘Civilization Collapse’, ‘Death To The World’ und ‘
United In Hate’ zum Besten.
Der Sound ist perfekt und Stimmgewalt Mille bringt mit ‘Extreme
Aggression’ vom gleichnamigen Album das Volk zum moshen und
ausrasten. Bei ‘Pleasure To Kill’ endet die Menge dann in totaler
Eskalation und einem riesigen Circle Pit. Dass über den Köpfen der
Fans für eine Live-DVD-Aufnahme ständig eine Kamera baumelt, stört
hier heute niemanden – im Gegenteil. Die Stimmung hätte nicht
besser sein können.
Dieser gewaltige Abend und damit auch die Tour endet dann mit ‘
Flag Of Hate’. Ein rundum gelungenes Konzert mit starken Vorbands
und noch stärkeren Kreator.
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Kommentare (1)
death to thrash
Es war so verdammt gut.
Btw: liest jemand bei den Artikeln keiner Korrektur?
von Metallia am 14. Januar 2013 10:43 Uhr Melden