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A Skylit Drive: Frontmann Michael Jagmin ist raus, empfiehlt der Band die Auflösung

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A Skylit Drive brauchen einen neuen Frontmann: Am Wochenende erklärte Nick Miller, Gitarrist der Post-Hardcore-Formation, dass man sich „in gegenseitigem Einverständnis“ dazu entschieden habe, dass Sänger Michael Jagmin nicht länger Teil der Band sei.

„Wie ihr wisst, waren wir neun Jahr durchgehend auf Tour. Es ist unvermeidbar, dass sich Leute ändern und sie erwachsen werden. Das ist OK. Es braucht sehr viel Aufmerksamkeit und Hingabe, damit die Band immer unter Vollast laufen kann. Jag hat sich dafür entschieden 2016 zuhause zu bleiben und sich Zeit abseits der Band zu nehmen. Das hat eine Pause erzeugt und so schwierig es auch für die Band war, unterstützen wir ihn und seine Familie. Wir musste businessseitig einen Berg erklimmen (der nicht so spaßige Part), um die Sachen sortiert zu bekommen, während wir uns Zeit für unser Privatleben nahmen. Wie schon zuvor gesagt, Menschen ändern sich und das Leben läuft eben so wie es läuft. Jag ist nicht länger Teil von A Skylit Drive. Dies ist eine einvernehmliche Entscheidung.”

Streit zwischen den Mitgliedern

So weit, so normal. Intensives Touren verhindert oftmals ein normales Leben – was vielen Menschen nach fast 10 Jahren eben zu viel wird. NIcht ganz so normal ist die Reaktion von Jagmin auf den Post seiner Ex-Band. Auf seiner eigenen Facebook-Seite erklärte der Musiker:

„Heute morgen wurde auf der Facebook-Seite von A Skylit Drive gepostet, dass ich die Band verlassen hätte und auch, dass Nick selbst mich in meinen Entscheidungen unterstützte, 2016 für meine Familie und die Geburt meines Sohnes zuhause zu sein. Diese beiden Behauptungen sind falsch!”

Der Sänger erklärt, dass er und Miller einen Punkt erreicht hätten, an dem die Differenzen unüberbrückbar geworden seien. Er hätte empfohlen, die Band aufzulösen. Der Gitarrist habe dies abgelehnt und „wünsche die Band weiter zu „frankensteinen“”

Zudem habe man noch 2016 neue Musik für A Skylit Drive geschrieben, aber Miller habe verhindert, dass die Band ein öffentliches Statement zum Thema veröffentlicht habe. Somit sei man einfach verstummt. Gleichtzeitig habe man rechtliche Auseinandersetzungen führen müssen.


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