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AC/DC: Auftragsmord-Anklage gegen Phil Rudd fallengelassen

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Laut Stuff.co.nz hat die neuseeländische Polizei die Anklage gegen AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd fallengelassen. Rudd war gestern verhaftet worden unter dem Vorwurf er solle den Mord an zwei Personen in Auftrag gegeben haben. Außerdem fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung Amphetamine und Kannabis.

Der Anwalt des AC/DC-Schlagzeugers, Paul Mabey erklärte am Freitagabend neuseeländischer Zeit, dass der Staatsanwalt Greg Hollister-Jones nach einem Treffen mit Mabey und der Polizei die Anklage zurückgezogen habe.

„Mir wurde von Staatsanwalt Hollister-Jones mitgeteilt, dass er den Polizeibericht durchgegangen sei sowie die Beweise, die für eine Anklage wegen versuchten Auftragsmord sprechen würde“, so Rudds Anwalt Maybe.

„Daraufhin hat er den Eindruck erhalten, dass es nicht ausreichend Beweise gibt, um diese Anklage zu rechtfertigen. Er hat die Anklage mittlerweile zurückgezogen. Sie hätte nie erhoben werden dürfen“, ergänzt Maybe und verweist auf den erheblichen Imageschaden seines Klienten.

„Der Schaden für Mr. Rudd ist nicht abzuschätzen. Es stellt sich die Frage, wie sorgfältig diejenigen vorgegangen sind, die für seine Verhaftung verantwortlich waren“, kommentiert Maybe das Verhalten der Polizei, die ohne Konsultation der Staatsanwaltschaft die Anklage erhoben hatte.

Die neuseeländische Polizei sieht ihr Vorgehen als rechtens an wie ein Sprecher mitteilte. Trotz der nun nichtigen Anklage wegen Auftragsmordes muss sich AC/DC-Drummer Rudd nach wie vor wegen des Besitzes von Kannabis und Amphetamine sowie der Androhung von Mord verantworten. 

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