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AC/DC: Brian Johnson war noch nie wählen

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AC/DC-Chef Brian Johnson warb während der vergangenen Monate fleißig für seine lang ersehnten Memoiren ‘Die Leben des Brian’. Die Autobiografie des Musikers, die auf eine Zeitreise durch die Rock ’n‘ Roll-Historie einladen soll, erschien am 26. Oktober 2022. Unter anderen sprach Johnson mit dem britischen Telegraph über sein jüngstes Werk.

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Dabei sollte es allerdings nicht bleiben, denn schnell kam Johnson während des Gesprächs auf seine skeptische Haltung Politikerinnen und Politikern gegenüber zu sprechen. Insbesondere kritisierte er die Doppelmoral derjenigen, die klimafreundlich und progressiv „dastehen“ wollen, schlussendlich aber ebenso zu Krisen beitragen wie andere auch. „Das ist doch alles Blödsinn. Scheiß auf die“, äußerte Johnson.

(Selbst-)Sabotage?

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Johnson, der am 5. Oktober 2022 75 Jahre alt wurde, sagte weiter, dass er insgeheim kein Fan von der Politik wäre. Auf beiden Seiten des Atlantiks würde zu vieles schieflaufen. Sein niedriges Vertrauen in politische Abläufe soll ihn bislang davon abgehalten haben, jemals ein Wahllokal betreten zu haben. „Die Leute reagieren darauf mit: ‚Na ja, dann ist es aber auch deine Schuld.‘ Und ich sage: ‚Nein. Es ist eure verdammte Schuld, dass ihr diese Luschen gewählt habt.‘ Ich meine, was würde passieren, wenn zwei Kandidaten null Stimmen bekommen würden? Revolution – das ist es, was verdammt nochmal passieren würde. Und wir würden die richtigen Leute wählen.“

Johnson hatte seine Abneigung gegen die Politik bereits 2020 in einem Interview mit The Independent zum Ausdruck gebracht, das nur wenige Tage vor den US-Präsidentschaftswahlen in jenem Jahr geführt wurde. Brian, der seit 1995 in Sarasota, Florida, lebt, erklärte deutlich, warum sich AC/DC nie mit einer politischen Sache verbündet haben. „Scheiß auf die Politiker“, sagte er. „Scheiß auf sie, ich will nichts mit ihnen zu tun haben.“

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AC/DC: Stevie Young im Krankenhaus

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