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Against Me! Sängerin verbrennt öffentlich ihre Geburtsurkunde

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„Goodbye, gender“ sagt Laura Jane Grace, als sie auf der Bühne ihre Geburtsurkunde anzündet und verbrennen lässt. Diese Aktion der Against Me!-Sängerin soll als symbolischer Protest gegen das “House Bill 2” dienen. Dabei handelt es sich um ein Gesetz im Staat North Carolina, das Transsexuellen untersagt, Umkleiden oder Toiletten zu benutzen, die nicht mit ihrem „biologischen Geschlecht“ übereinstimmen, welches auf der Geburtsurkunde festgelegt ist. Diese Umstände führten bereits zu Konzertabsagen seitens Pearl Jam, Bruce Springsteen und Ringo Starr in besagtem Staat.

Grace ist dabei besonders von diesem umstrittenen und als diskriminierend angesehenen Gesetz betroffen. Die Sängerin der Punk-Formation outete sich im Jahr 2012 als transsexuell und legte im Zuge einer Geschlechtsumwandlung ihren Geburtsname Thomas James Gabel ab.

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Lauschaffäre: Was ist eigentlich Queercore?

„J.D.s“ hämmerte in den 80er-Jahren das Genre auf Papier, seither gilt das Fanzine als Katalysator der Subkultur, viele andere waren am Keimprozess beteiligt. G. B. Jones und Bruce LaBruce, die Gesichter hinter dem queeren Fanzine, gaben dem Kind, das im Untergrund rumorte und schrie, einen Namen: Queercore. Eine Bewegung, die sich als Teil des Punk und Hardcore herausbildete, von der übrigen Gesellschaft abgrenzte, anstatt ausgegrenzt zu werden. Sie erzählen von Vorurteilen, die der LQBTQIA+-Bewegung entgegengebracht werden, den unterschiedlichsten sexuellen Identitäten, Geschlechtsidentitäten, Körpern, Liebe und Sex. MDC Die Anarchopunk-Band MDC traten nach und nach unter verschiedenen Backronymen auf, interpretierten ihre bandeigene Buchstabenkombination…
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