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Lemmy Kilmister: Fakten und Trivia zur Rock-Legende

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Er war Motörhead. Er spielte Rock’n’Roll. Er war eine der Ikonen unserer Zeit. Egal, ob als gefeierter Rockstar, vergötterter Frauenheld, gnadenloser Religionskritiker oder gezeichneter Altmeister – er prägte die Musik nachhaltig. Und weil Lemmy frei nach dem Motto „alles ist lustig, wenn du nicht lachst, stirbst du weinend“, lebte, präsentieren wir euch noch einmal die unterhaltsamsten Tivia und skurrilsten Grüchte rund um Mr. Motörhead.

Der Rockstar

Lemmys Markenzeichen waren und werden immer seine zwei markanten Wucherungen auf der linken Gesichtshälfte bleiben. Diese wurden oftmals fälschlicherweise als Warzen bezeichnet, waren in Wirklichkeit aber sogenannte Fibrome, also gutartige Geschwülste.

Selbst in Videospielen tauchte Mr. Motörhead auf: In ‘Brütal Legend’ sprach Lemmy die Gastrolle des Killmaster. Bei ‘Guitar Hero: Metallica’ darf man ihn sogar als spielbaren Charakter anwählen.

Lemmys unverkennbare Bühnenpräsenz während jeder Motörhead-Show war zu einem kleinen Teil auch dem etwas zu hoch positionierten Mikrofon geschuldet. Bei Gesangspassagen musste Lemmy deshalb immer seinen Kopf leicht anheben.

Auch vor Filmen machte der Altmeister keinen Halt: So sah man ihn in kleineren Nebenrollen unter anderem bei ‘Airheads’, ‘Eat The Rich’ und ‘M.A.R.K 13 – Hardware’. Im Fun-Splatter ‘Return To Nuke ’Em High’ verkörperte er sogar den Präsidenten der USA.

Der Frauenheld

In der Zeitschrift Maxim belegte Lemmy Platz acht der „Living Sex Legends“-Rangliste.

Wie so oft diente eine Gitarre Lemmy in jungen Jahren als Frauenmagnet. Nachdem er in der Schule beobachtet hatte, wie ein Schüler mit Klampfe von Mädchen umringt war, schnappte er sich die Gitarre seiner Mutter und schleppte sie mit in die Schule, obwohl er gar nicht spielen konnte. „Zur damaligen Zeit reichte es schon, eine Gitarre einfach nur zu besitzen…“

Der (Religions-) Kritiker

In einigen Texten von Motörhead kommt Lemmys kritische Haltung gegenüber jeglicher Religion zum Vorschein. So etwa in ‘(Don’t Need) Religion’, ‘Orgasmatron’, ‘Bad Religion’, ‘God Was Never On Your Side’ oder ‘Ten Thousand Names Of God’.

Der Song ‘Get Back in Line’ endet sogar mit einer direkten Ablehnung des gebräuchlichen Prediger-Ausrufs „Jesus saves“. In einem 2011 geführten Interview bezeichnete sich Lemmy zudem als Agnostiker.

Die Drogen

Berühmt-berüchtigt wurde Lemmy unter anderem auch durch seinen exzessiven Alkoholkonsum. Laut ‘Live Fast, Die Old’ soll er zu seinen besten Zeiten täglich eine Flasche Jack Daniel’s vernichtet haben.

Während seiner Zeit mit Hawkwind war Lemmy dafür bekannt, übermäßig viel Amphetamine und LSD zu konsumieren. Aber auch davor war er kein Kind von Traurigkeit: Zusammen mit Ex-Hawkwind-Sound-Techniker Dik Mik wollte Lemmy herausfinden, wie lange der menschliche Körper auf Speed sein kann. Nach ein paar experimentellen Monaten ging Mik allerdings das Geld aus.

Die Legende

Gerüchten zufolge wollte sich Lemmy einer Blutwäsche unterziehen. Der Doktor soll ihn jedoch wieder heimgeschickt haben mit der Begründung, dass sein Körper so abhängig von Speed sei, dass ihn eine solche Blutreinigung töten würde.

Dem Sex Pistols-Mitglied Sid Vicious soll Lemmy versucht haben, das Bassspielen beizubringen. Nach eigenen Aussagen quittierte er aber bereits nach drei Tagen den Unterricht – „Sid war ein hoffnungsloser Fall“.

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Lemmy Kilmister: Das passierte mit seiner Asche

Keiner verkörperte den Geist des Rock'n'Roll so sehr wie Lemmy Kilmister. Das galt für sein Leben und gilt nun auch für seine Überreste. So gab es zwei Meldungen, nach denen die Asche des Motörhead-Frontmanns in Patronenhülsen umgefüllt und an ein paar seiner engsten Freunde geschickt wurde, darunter Riki Rachtman, der Moderator von ‘Headbanger's Ball’. Zu Tränen gerührt Dieser twitterte kürzlich ein Foto von der Patronenhülse, die er jüngst bekam (siehe unten). Dazu schrieb Rachtman: "Vor seinem Tod bat Lemmy darum, dass seine Asche in ein paar Patronen gesteckt und an seine engsten Freunde ausgehändigt wird. Heute habe ich eine Patrone…
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