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Album für 99 Cent: Amazon-Server bricht zusammen

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Seit es Brenner gibt, spätestens seit den Tauschbörsen, ist die Diskussion präsent, wie das sterbende Musik-Geschäft zu retten sei. Metal ist noch relativ stabil, da die treuen Fans zu ihren Bands stehen. Doch auch hier ist lange nicht mehr alles gut.

Viele Meinungsbeiträge stoßen in das gleiche Horn: die Alben sind viel zu teuer. Eine drastische Preis-Senkung würde helfen. Sonst nichts. Selbst ein Medien-Insider wie Bob Lefsetz erklärt:

„If anyone could license music at a fair price we’d see amazing innovation.  That’s the power of tech, that’s the power of the younger generation, adept at computers.  But the old guard is holding them back, the old guard doesn’t want the future.“

Jetzt hat sich ausgerechnet die Promo-Königin Lady Gaga dieses Prinzip auf die Fahne geschrieben und ihr neues Album BORN THIS WAY für einen Tag auf Amazon für 99 US-Cent, rund 70 Euro-Cent, angeboten. Die Folge: die Server brachen zusammen, so gewaltig war der Fan-Anschub. Amazon musste per Twitter-Update erklären:

„We’re currently experiencing very high volume. If you order today, you will get the full @ladygaga album for $.99. Thanks for your patience.“

Nun ist Lady Gaga zwar mit Iron Maiden befreundet, ansonsten aber 0,00 Metal. Die Frage ist, ob ein solches Vorgehen auch bei Metal-Bands funktionieren könnte – und ob sich damit ein sinnvolles Geschäftsfeld ausheben ließe. Ein interessanter Versuch ist es allemal.

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Warrant: 25 Jahre UNDER THE INFLUENCE

Zwischen 1989 und 1996 waren Warrant eine feste Größe des Glam Metal: fünf Alben, über zehn Millionen verkaufte Einheiten weltweit, ‘Cherry Pie’ als Pop-kultureller Dauerbrenner. Doch als Grunge die Szene umpflügte, geriet die Band ins Schleudern. Besetzungswechsel wurden zur Routine, stilistische Experimente zur Notwendigkeit. UNDER THE INFLUENCE, 2001 erschienen, markiert genau diesen Moment: ein sechstes Album, das nicht nach vorne prescht, sondern zurückblickt - und dabei erstaunlich viel über die Band verrät. Ein Cover‑Album als Selbstvergewisserung Fast das gesamte Album besteht aus Coversongs, ergänzt durch zwei neue Eigenkompositionen: ‘Face’ und ‘Sub Human’. Doch statt nach Ausverkauf klingt das Projekt nach…
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