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Alestorm: Christopher Bowes hasst dumme Disco Metal-Bands

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Das komplette Interview mit Alestorm findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Mit den Worten „Ich wollte weg von diesem Disco-Pop-Metal-für-Idioten-Sound“ beschreibt Kapitän Bowes die Herangehensweise zum neuesten Alestorm-Werk. Doch die Fan-Gemeinde der schottischen Spaßpiraten muss nicht gleich in Panik verfallen! Auch THE THUNDERFIST CHRONICLES wartet mit typischen Mitgröl-Hits, jeder Menge Humor und Verrücktheiten auf – so, als könnten Alestorm einfach nicht anders. Das ist es auch nicht, was Christopher Bowes mit seiner Aussage meint.

Auf die Frage, in welche Richtung das Album gehen soll – respektive welche Intention dahintersteckt, verfällt der Schotte in eine regelrechte Schimpftirade. Es geht ihm um „die Sache mit den raffinierten Marketingkampagnen, den beschissenen TikTok-Posts, die Engagements ködern, die gefälschten Chart-Platzierungen und gefälschten YouTube-Aufrufe. Ich weiß, das passiert. Also tu nicht so, als ob es nicht passiert.“ Für ihn fühlt es sich an, als wäre all dies in den letzten Jahren viel schlimmer geworden. Was Bowes dabei besonders wurmt?

Übersättigung mit dummen Bands

„Bands (und ihr Management) zielen mit dummen Songs, die sie einfach zu Playbacks spielen anstatt live, nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Fans ab. Das ist nicht sehr metal, oder? Manchmal denke ich, all das war unsere Schuld. Wir wurden populär, weil wir die Band waren, die sich einen Dreck darum scherte und einfach nur alberne Songs über Piraten spielte. Und jetzt machen es alle.“ Der Frontmann bezeichnet sich und seine Mannschaft eher als „eine organische Art von Dummheit, die absichtlich gegen die Empfehlungen der Plattenfirma und das handelte, was unsere Fans von uns wollten. Und jetzt gibt es eine Übersättigung mit dummen Bands, die mit Geld und Marketing überschüttet werden.“

Warum ‘Mega-Supreme Treasure Of The Eternal Thunderfist’ 17 Minuten lang ist, welche von Alestorms Witzen die Hörer nicht verstehen müssen und warum man die Vinylversion des Albums nicht essen sollte, lest ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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