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Alice Cooper kündigt seine Autobiografie an

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Seit über 60 Jahren steht Alice Cooper auf der Bühne und gilt als eine der größten Legenden der Musikwelt. Doch scheint der 78-Jährige nicht müde zu werden. Noch immer tourt er um die Welt – wenn nicht gerade mit seiner aktuellen Band, dann mit seinen Kumpels von den Hollywood Vampires. Immer wieder betont Cooper, dass Ruhestand für ihn ein Fremdwort sei, weshalb es auch nie wirklich ruhig um den Musiker wird.

Engel und Teufel

Schon lange brennen Fans auf die Biografie vom Altmeister des Schock-Rocks – immerhin hat er eine bewegte Vergangenheit, von der sicher längst nicht alle Details bekannt sind. Im kommenden Herbst soll es endlich soweit sein. Unter dem Titel ‘Devil On My Shoulder’ erscheint am 6. (USA) beziehungsweise 8. (UK) Oktober Alice Coopers Autobiografie. Bislang ist nicht bekannt, ob und wann Übersetzungen veröffentlicht werden, aber das sollte nur eine Frage der Zeit zu sein.

„Es gibt zwei scheinbar unversöhnliche Alice Coopers – die mörderische, moralisch verkommene Bühnenfigur, die das moralische Gefüge der westlichen Welt bedrohte und den Mann, der sie verkörpert – einen nüchternen Pfarrerssohn, der seit 50 Jahren glücklich verheiratet ist“, heißt es in der Ankündigung.

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„Im Lauf der Zeit verstrickten sich die beiden auf schizophrene Weise. Und im Nebel aus bahnbrechendem Rock’n’Roll, Alkohol, Drogen, ikonischen Songs und wilden Konzerten, Guillotinen, geschlachteten Hühnern, legendären Freunden, Gerüchten, Schlangen, Ouija-Brettern, Surrealismus, Hausbränden und Autounfällen – hätten sie sich beinahe gegenseitig umgebracht.“

Cooper selbst kommentiert: „Ich wurde als Vincent Damon Furnier geboren. Verführt vom Ruf meiner Kunstfigur änderte ich meinen Namen offiziell in Alice Cooper und verlor dabei aus den Augen, wer ich wirklich war. Der sanftmütige, typisch amerikanische Junge, der ich einst war, wurde zu einem Monster und einer tödlichen Gefahr für sich selbst.“ Seine Lebensgeschichte erzählt Cooper daher aus zwei Perspektiven: dem Engel auf der einen Schulter und dem Teufel auf der anderen. Außerdem sei es „an der Zeit, die Wahrheit von den Gerüchten und Lügen zu trennen.“ Natürlich soll auch die ein oder andere witzige Anekdote enthalten sein.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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