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Moonspell: Neues Album & erste Single angekündigt

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Seit HERMITAGE (2021) haben Moonspell kein neues Liedgut veröffentlicht. Stattdessen erschienen in der Zwischenzeit mit FROM DOWN BELOW – LIVE 80 METERS DEEP (2022) und OPUS DIABOLICUM (2025) gleich zwei Live-Alben. Sehr lang müssen Fans jedoch nicht mehr auf neue Musik der Portugiesen warten.

Vergangenen Juli erklärte Gründer und Frontmann Ribeiro gegenüber dem griechischen Magazin Keysmash: „Ich denke, es ist Zeit für ein neues Album.“ Zu jener Zeit habe die Band bereits 30 oder mehr“ für ein Album gehabt, unter denen nur noch eine Auswahl getroffen werden musste. Also zeigt sich Ribeiro optimistisch und gab das „erste Halbjahr 2026“ als Release-Zeitfenster an.

„Das IRRELIGIOUS des 21. Jahrhunderts“

Diesen Termin können Moonspell mit der kompletten Veröffentlichung nicht ganz einhalten – zumindest jedoch mit einem Vorgeschmack. Inzwischen ist bekannt, dass der Silberling FAR FROM GOD heißen und am 3. Juli via Napalm Records erscheinen soll. Die erste, albumbetitelte Single wird zusammen mit einem Musikvideo vorab am 25. März veröffentlicht.

Während einer Live-Fragerunde bei Instagram sprach Ribeiro über die musikalische Ausrichtung von FAR FROM GOD. „Sagen wir, die Leute, die es bisher gehört haben, nennen es das IRRELIGIOUS (1996) des 21. Jahrhunderts. Und warum? Weil wir viele Möglichkeiten hatten und uns nun für einen Ort entschieden haben, der uns vertraut ist. Es ist also ein Gothic Metal-Album. Es hat nicht die sozialkritischen oder philosophischen Untertöne anderer Scheiben.“ 

Sternenstaub und verwelkte Blumen

Der Frontmann nutzt zur Beschreibung die Platte die Adjektive schlicht, melodisch, atmosphärisch und zart. Er und seine Kollegen haben mit den Songs versucht, „einige Merkmale von Moonspell hervorzuheben, die eher in die romantische und existenzielle Stimmung unserer Band, unserer Musik und unseres Lebens tendieren.“ Der Prozess gestaltete sich dennoch als schwierig. „Wir haben viel ausprobiert und vieles verworfen“, erklärt Ribeiro, und gibt an, dass er „ungefähr 50 Textentwürfe und 10 Albumtitel“ in Arbeit hatte.

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„Es gibt Lieder, die ziemlich düster und ein wenig verstörend sind und es gibt welche, die sehr erhebend sind“, fährt der Sänger fort. Im Grunde sei es aber „nichts anderes als Gothic und Metal.“ Die Entscheidung auf diese Ausrichtung ist gefallen, da Ribeiro das Gefühl hatte, „dass der Begriff ,Gothic Metal‘ leicht missbraucht wird. Denn vieles davon beinhaltet weder Schmerz noch Liebe noch Verzweiflung. Es sind nur die Blumen, aber nicht die verwelkten. Es ist nur Sternenstaub, aber nicht der Staub. Deshalb haben wir beschlossen, diese Melancholie zurückzubringen.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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