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Zum 50. Jubiläum: Ramones-Debüt wird ein Jahr lang gefeiert

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März 1974, Queens, New York: Die Geburtsstunde der Ramones, einer neuen Musikrichtung und einer ganzen Bewegung. Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy stehen für viele Menschen bis heute symbolisch als die Begründer des Punk Rock. Am 23. April 1976 veröffentlichte das Quartett das Debüt RAMONES, das in nur fünf Tagen entstanden ist. Darauf sind unter anderem ‘Blitzkrieg Bop’, ‘Judy Is A Punk’ sowie weitere bahnbrechende Nummern enthalten.

Ausgedehnte Feierlichkeiten

Um diesen Meilenstein der Musikgeschichte gebührend zu ehren, soll es ein ganzes Jahre lang Feierlichkeiten geben. The Punk Foundation organisiert und kuratiert das Ganze in Zusammenarbeit mit Johnny Ramones Witwe Linda und Ramones Productions Inc. Die „einzige autorisierte Ausstellung, die den Ramones gewidmet ist, feiert am 4. Juli 2026 im Punk Rock Museum in Las Vegas Weltpremiere“.

Zum öffentlichen Rahmenprogramm gehören laut Pressetext „exklusive Konzerte für Mitglieder, Künstlergespräche, interaktive Erlebnisse, Künstlerführungen, Workshops“. Dabei geht es um das „Vermächtnis der Ramones, ihr kultureller Einfluss und den anhaltenden Nachwirkungen in Musik, Kunst, Design und dem kollektiven Gedächtnis“.

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Außerdem sollen bis Ende 2026 Ankündigungen zu physischen Veröffentlichungen, Neuauflagen und Tributkonzerten folgen. Obendrein gibt es schon jetzt auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Band überarbeitete Videos zu Songs wie ‘I Wanna Be Sedated’, ‘Rock N Roll High School’, ‘Sheena Is A Punk Rocker’ und vielen weiteren. Noch immer gilt die Musik für viele Menschen als wegweisend, und zahlreiche Musiker haben sich nachhaltig davon beeinflussen lassen.

Wer nicht erst in die USA reisen kann oder möchte, hat auch in Berlin die Möglichkeit, in die Welt der Ramones einzutauchen. Im Stadtteil Neukölln, genauer gesagt in der Weserstraße 159, befindet sich die Bar 19:77. Darin ist wiederum das Ramones Museum mit mehr als 300 Exponaten zu finden. Neben besonderen Merchandise-Artikeln gibt es dort auch persönliche Gegenstände, Kleidung und Schriftstücke der Band-Mitglieder zu entdecken.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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