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Bad Religion: Nächstes Album „muss auf den Punkt sein“

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Die Punk-Ikonen Bad Religion sind sich ihrer Verantwortung als politische Punk-Band bewusst und überlegen lieber zwei Mal, was sie veröffentlichen wollen. Im Interview mit Chiles Sonar FM, erklärt Bassist Jay Bentley, was passieren müsste, damit die Gruppe einen Nachfolger für AGE OF UNREASON (2019) veröffentlicht.

Langwierige Planung

„Brett (Gurewitz, Gitarrist – Anm.d.Red.) und Jamie (Miller, Schlagzeuger – Anm.d.Red.) waren letztes Jahr in Jamies Studio und schrieben ein paar Songs. Brett mochte, was er geschrieben hatte, bis wir es aufnahmen. Er nahm es mit nach Hause und entschied, dass er es nicht mehr so gut fand. Er änderte seine Meinung darüber, was genau er machen will“, erinnert sich der Bassist.

Bentley erzählt weiter: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir uns als Band erst damit auseinandersetzen müssen, wie ein potenzielles Album klingen, was es bedeuten und wie es aussehen soll. Denn wir brauchen kein 18. Album, das gleich oder schlimmer ist als Album Nummer 14, weil wir nicht wissen, was wir sagen sollen. Es muss also ziemlich auf den Punkt sein, in Bezug darauf, was wir veröffentlichen wollen. Warum würden wir es sonst tun?

Pickel auf dem Schweinearsch

Darauf angesprochen, dass es auf AGE OF UNREASON eine Message gegen Donald Trump gegeben hatte und die Welt doch genug Inspiration biete, sagt Bentley: „Ich weiß noch, dass viele Leute, die Donald Trump mochten, damals sauer auf uns waren. Damals dachte ich mir, dass wir kein Album über Trump hätten schreiben sollen, sondern über die Menschen, die ihn gewählt haben.

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Denn Donald Trump ist nur ein Pickel auf dem Schweinearsch. Aber das sind die Leute, die ihn da hingebracht haben. Ich möchte wissen, was in deren verdammten Köpfen los ist. Ich möchte lieber Lieder über die menschliche Natur schreiben, die so etwas möchte. Welches menschliche Versagen führt dazu, dass man so etwas will?“, erklärt er.


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