Artist

Bad Religion

teilen
twittern
mailen
teilen

Während die amerikanische Punk-Szene boomte, kreierten Bad Religion einen derart eigenen Stil, dass sie als Mitbegründer des melodischen Punkrocks gelten. Ihr Debüt-Album HOW COULD HELL BE ANY WORSE? gilt als eines der bedeutendsten Alben des frühen US-Westcoast-Punks. Vor allem die intelligenten und sozialkritischen Texte hoben Bad Religion von Mitstreitern des Genres deutlich ab. Ihr Markenzeichen ist das markante „Crossbuster“-Logo.

1979 wurden Bad Religion von Greg Graffin (Gesang), Brett Gurewitz (Gitarre), Jay Bentley (Bass) und Jay Ziskrout (Schlagezug) im Zuge der wachsenden US-amerikanischen Punkszene in Los Angeles gegründet. Das Debüt-Album HOW COULD HELL BE ANY WORSE? erschien 1982 über Epitaph, das Label von Brett Gurewitz und wird unter Fans und Kritikern als das bedeutendste Album der frühen US-Westcoast-Punk-Welle gesehen.

Bad Religion hoben sich mit ihrem Stil auf SUFFER (1988) deutlich von der Stereotypie des Punkrocks ab: ihre Songs waren melodisch, schnell und geprägt von den typischen, mehrstimmigen Gesängen und Hintergrundchören sowie den vereinzelten, abrupten Rhythmuswechseln. Die expliziten Texte waren nicht nur sozialkritisch, sondern auch beeinflusst von wissenschaftlichen Publizisten wie Noam Chomsky, Edward O. Wilson und Richard Dawkins. Sänger Greg Graffin hat den wissenschaftlichen Doktor-Grad und lehrt an der University of California, Los Angeles.

Das Line-Up von Bad Religion änderte sich in den vergangenen Jahren mehrfach, doch durch den Ausstieg von Brett Gurewitz nach dem kommerziell erfolgreichsten Album STRANGER THAN FICTION (1994) verlor die Band einen ihrer wichtigsten Songwriter und konnte mit den nachfolgenden Alben kaum an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Nachdem Brett Gurewitz 2001 zu Bad Religion zurückkehrte, erschien 2002 THE PROCESS OF BELIEF, das an die STRANGER-THAN-FICTION-Zeit erinnerte und den von Fans geliebten schnellen, melodischen Punkrock bot. 2013 veröffentlichten Bad Religion ihr 16. Album TRUE NORTH.

teilen
twittern
mailen
teilen
Diskografie
Made In Japan: Was es mit japanischem Vinyl auf sich hat

Während manche nach Pressungen aus Japan lechzen und zumindest das persönliche Lieblingsalbum auf japanischem Vinyl besitzen möchten, fragen sich andere, was es mit diesem Faszinosum überhaupt auf sich hat. Im Folgenden einige Gründe, weshalb japanisches Vinyl die Aufregung wert ist. Totenstill Vinyl knistert und knackt. Die einen lieben, die anderen hassen es. Wie auch immer, das Knistern beim Abspielen der Platte bedeutet auch immer ein Verlust an Sound-Qualität, denn – logisch – das Knacken überdeckt, zumindest für den Bruchteil einer Sekunde, den eigentlichen Output der Stereoanlage. Japanische Pressungen beweisen, dass das nicht sein muss. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, doch:…
Weiterlesen
Zur Startseite