Toggle menu

Metal Hammer

Search

Alter Bridge: Myles Kennedy lehnt KI in der Kunst ab

von
teilen
mailen
teilen

Das Thema Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig, so auch in der Musik. Alter Bridge-Frontmann Myles Kennedy befürchtet, in Zukunft könne womöglich Kunst fast ausschließlich von Maschinen stammen. Deshalb ist er besonders stolz auf die Arbeit mit eigenen Händen, wie er erklärt.

Künstliche Kunst

„Die Zukunft wird vor allem durch Künstliche Intelligenz bestimmt sein. Ich denke, jeder sollte die Gegenwart deshalb so gut wie möglich genießen, denn in der Geschichte der Menschheit wird es das letzte Mal sein, dass wir Kunst als echt erleben“, sagte Kennedy im Interview mit ‘Metal Covenant’. „Ob Musik, Literatur, Drehbücher, Gemälde oder Bildende Kunst – KI wird überall Einzug halten. Es wird viele wahre Künstler geben, die weiterhin authentisch arbeiten, aber sie werden von der schieren Menge künstlicher Kunst, die auf den Markt kommen wird, überwältigt sein.

Wenn man eine Platte veröffentlicht – und das kann man auf unser aktuelles Album (ALTER BRIDGE – Anm.d.A.) münzen, denn es ist wirklich gut genug –, werden die Leute fragen: ‚Haben die das wirklich selbst gemacht oder von einer KI erstellen lassen?‘ Der entscheidende Punkt ist lediglich: Wird künftig der Mythos verloren gehen, der die Leute immer wieder daran zweifeln lässt, ob eine Sache wirklich echt ist?“

Am 9. Januar erschien mit ALTER BRIDGE das neue Album der Band. Wie Kennedy beteuert sei ihm dabei – wie bei den vorherigen Werken ebenfalls – die eigenständige und kreative Arbeit im Entstehungsprozess besonders wichtig gewesen. Mark (Tremonti, Gitarrist – Anm.d.A.) und ich schreiben beide mit großer Leidenschaft. Das Schreiben ist unser größter Antrieb“, so der Musiker. „Wir lieben den kreativen Prozess, deshalb ist es irgendwie herzzerreißend, wenn jemand auch nur einen Moment lang denken könnte, dass man sich nicht selbst darum gekümmert hat.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
The Who: Pete Townshend überlegt, KI für neue Songs zu nutzen

Zuletzt sorgten The Who für Schlagzeilen, als sie im Frühjahr Schlagzeuger Zak Starkey innerhalb weniger Wochen gleich zweimal gefeuert haben. Zuletzt saß Scott Devours am Schlagzeug, der schon in der Solo-Band von Sänger Roger Daltrey trommelte. Nun erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Pete Townshend in ‘The Late Show With Stephen Colbert“’, dass er sich durchaus vorstellen könne, Künstliche Intelligenz als Hilfsmittel beim Songwriting zu benutzen. Versteckte Hits? Auf die Frage, ob es stimme, dass er „unveröffentlichte Musik im Archiv habe, die nur darauf wartet, veröffentlicht zu werden“, antwortet Townshend zunächst: „Ja, ich habe ungefähr 350, 450 Musikstücke.“ Bislang habe er sich…
Weiterlesen
Zur Startseite