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Amazon gegen iTunes + Neuerungen im Handymarkt

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In den nächsten Wochen soll der Amazon MP3 Dienst auch in Deutschland starten und damit in direkte Konkurrenz zu iTunes gehen. Amazon verkauft z.B. in den USA schon länger digitale Musik und konnte beim Start in Großbritannien auf Anhieb rund 25% des Verkauf-Volumens von iTunes erreichen.

Jetzt soll der Dienst auch in Deutschland komplett angeboten werden und damit die bisher führenden Dienste wie iTunes und Musicload angreifen. Der nicht zu unterschätzende Einfluss von Amazon auf diesem Gebiet zeigte sich u.a. schon, als sie als erste Songs anboten, die DRM-frei waren, also auf verschiedensten Geräten wiedergegeben werden konnte. Sie zwangen damit die starken Konkurrenten, nachzuziehen.

Zeitgleich arbeiten zurzeit wohl auch die Handy-Hersteller Nokia daran, ihr Musikabo „Comes with Music“ nach Deutschland zu bringen und damit ihr Angebot für mobile Musikdienste zu erweitern. Das hat schon jetzt die Folge, dass die Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile und Vodafone nachziehen, da sie Nokia nicht so einfach das Feld überlassen wollen. Diskutiert würden momentan zwei Modelle, heißt es. Beim ersten läge einem neuen Handy die Möglichkeit bei, eine gewisse Zeit lang nahezu gebührenfrei Musik runterladen zu können. Das andere Modell orientiert sich an einem monatlich fest bezahlten Musikpaket, das Downloads ermöglicht.

Während auf diesen Ebenen der Handy- und Download-Branche also der Konkurrenz-Kampf weiter ausgetragen wird, freut sich die Musikindustrie, die endlich illegal downloadende Fans in zahlende Konsumenten umwandeln möchten. „Vielfalt bei legalen digitalen Angeboten kommt Künstlern und Musikfans entgegen“, wird Edgar Berger, der Chef von Sony Music Deutschland, zitiert.

Die Entwicklungen, so hoffen Branchen-Mitarbeiter, könnten die zuletzt geschrumpften Zahlen wieder steigern. Das digitale Musik-Geschäft macht nämlich im Moment nur rund sieben Prozent der Einnahmen aus (laut Angaben des „Bundesverband Musikindustrie“), während der generelle Branchenumsatz 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro sank.

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