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Anvil: Lips erinnert sich an eine durchzechte Nacht mit Lemmy

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Nach dem Tod des legendären Motörhead-Frontmannes Lemmy Kilmister haben sich viele Musiker an Anekdoten und Geschichten rund um den Bassisten und Sänger erinnert. Auch Lips, Frontmann der kanadischen Thrash-Urgesteine Anvil ist da keine Ausnahme – und er hat eine ganz besonders alkoholgetränkte Geschichte in petto.

Wie er im Interview mit dem australischen Magazin The Rockpit erzählt, hat er sich gemeinsam mit auf einer Tour im Jahre 1983 ein „paar“ Drinks gegönnt. Nach ein paar Shots sei Lips bereits ordentlich angetrunken gewesen, da er laut eigener Aussage “Kein guter Trinker” ist. Lemmy habe sich aber als besonders hilfsbereit erwiesen und dem Anvil-Frontmann mit einer Messerspitze Speed auf die Sprünge geholfen. “Es war, als ob ich keinen Schluck getrunken hätte”, erinnert sich Lips an den exzessiven Mischkonsum. “Wir haben dann weitergemacht und weitergemacht und das nächste an das ich mich erinnere ist, dass der Tourmanager an der Tür klopft und meint ‘OK Jungs, es ist Zeit zu gehen’. Und eigentlich hatten wir unseren Off-Day. Und ich so zu ihm ‘Wir haben doch unseren Off-Day, was meinst du mit „wir müssen zum Gig“’? Und er sagt nur ‘Jungs, ihr habt hier für 24 Stunden gesessen. Reißt euch zusammen und los!”  

Wie nach dieser Geschichte nicht anders zu erwarten, war Lips nicht so richtig in der Lage einen Auftritt zu spielen. Das bemerkte auch Lemmy (der natürlich vollkommen einsatzbereit war) – und zeigte sich erneut äußerst “hilfsbereit”. “Er hat einen kleinen Sack mit kleinen schwarzen Pillen rausgeholt und meinte ‘Die heißen Black Bomber. Nimm zwei’. Ich hab dann nur eine genommen und hätte fünf Auftritte spielen können!” Immerhin weiß der Anvil-Sänger diese Episode heute einzuordnen: “Wenn du mit Motörhead tourst, dann musst es wie Motörhead machen. Das ist, was passiert ist. Dann wusste ich, was ‘No Sleep Til‘ Hammersmith’ bedeutet!” 

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Motörhead rufen Fans zu ‘Road Crew’-Tributes auf

Stagehands, Bühnenarbeiter, Ton- und Lichttechniker, Tourmanager und viele andere Arbeiter, die ihr Geld durch Tourneen mit Bands verdienen, können in der Corona-Krise nicht ihrem gewohnten Lebensunterhalt nachgehen. Motörhead rufen nun ihre Fans dazu auf, mit eigenen Tribut-Videos, die mit dem Band-Klassiker ‘(We Are) The Road Crew’ unterlegt sind, jene Live-Arbeiter zu unterstützen. Ohne die Road Crew geht nichts Interessierte können sich hier das nötige Beiwerk herunterladen - den besagten Song und ein entsprechendes Crew Nation-Bild. Crew Nation ist ein Fond des weltweit größten Konzertveranstalters, der damit die darbenden Tour-Mannschaften unterstützen will. Motörhead lassen in diesem Zuge jegliche Streaming-Einnahmen, die mittels…
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