Toggle menu

Metal Hammer

Search

Arch Enemy: Alissa White-Gluz hat Angst vor dem Tod

von
teilen
mailen
teilen

Dass Alissa White-Gluz mehr ist als nur ein grunzendes hübsches Püppchen, hat sie bereits in mehreren Interviews bewiesen. Doch wie steht es um existenzielle Dinge? Ihre vegane Haltung ist allgemein bekannt, und befragt nach der Philosophie hinter dem aktuellen Arch Enemy-Album WILL TO POWER, antwortete sie:

„So kitschig es auch klingt, aber ich denke sehr viel und oft über das Leben und den Tod nach. Das ist einer der Gründe, warum ich vegan lebe. Der Tod macht mir Angst. Ich würde auch nie jemandem den Tod wünschen. Und ich möchte nicht sterben. Ich verstehe die Vorstellung des Tods nicht, denn ich bin Atheistin.

Mehr Positivität

Nach dem Tod kommt nichts mehr, meiner Meinung nach, ob das nun wirklich so ist oder nicht. Mein ‚will to power‘ ist es wohl, ein positives Leben zu leben und auch Positivität gegenüber anderen Menschen und Lebewesen zu verteilen. Künstlerisch gesehen hoffe ich zudem, allen Leuten, die unsere Shows besuchen, etwas Gutes zu tun.

Oder, ganz simpel, wenn sich jemand besser fühlt, nachdem er unsere Songs gehört hat. Eine Person dazu zu animieren, vegan oder straight-edge zu leben, gehört für mich auch dazu. Ich bekomme viel Post und E-Mails von unseren Fans, nicht selten mit den Worten: ‚Dieses Lied hat mein Leben gerettet.‘. Das alles inspiriert mich sehr dazu, weiterzumachen.“

Arch Enemy stellen sich im Videointerview der „Qual der Wahl“

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Jinjer: Tatiana Shmayluk wollte nicht wie eine Frau klingen

Frauen, die nicht nur singen, sondern auch growlen, sind längst nichts Besonderes mehr. Für manche Menschen aber schon. Und das treibt Jinjer-Frontröhre Tatiana Shmayluk genauso zur Weißglut wie der Umstand, dass „Female fronted“-Bands häufig über einen Kamm geschoren werden. Zwar ändert sich das Bewusstsein dahingehend zunehmend, doch generell scheinen Frauen im Metal noch immer unterschätzt und nicht ernst genommen zu werden. Bands wie Dogma oder Babymetal stützen derlei Klischees obendrein. Ungleich Im Interview mit dem britischen Metal Hammer echauffiert sich Shmayluk darüber, dass Jinjer oft betont als „female fronted“ bezeichnet werden. Am meisten nervt die Sängerin jedoch, dass sie klanglich…
Weiterlesen
Zur Startseite