Arch Enemy und Slayer zerlegen das Summer Breeze 2016

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Danke, Wettergott! Der Summer Breeze-Freitag bleibt mit perfektem Festivalwetter in Erinnerung; die wenigen Tropfen am Abend sind so angenehm wie die auf dem Weg zum Infield aufgestellte Dusche und die Wasser spritzenden Grabenschlampen. Und auch – nein: vor allem musikalisch gibt Dinkelsbühl alles! Einige unserer Eindrücke vom Freitag am Summer Breeze 2016:

Arch Enemy for Headliner!

Waren wir am Donnerstag noch erschlagen vom Zuspruch, den die Summer Breeze-Gänger Sabaton entgegen gebracht haben, toppen Arch Enemy nochmal alles. Trotz recht früher Spielzeit um 18:20 ist es vor der Hauptbühne voll wie zu einem Headliner – voller sogar noch als tags zuvor bei Sabaton! Doch die Fan-Liebe geht noch weiter: die ersten Anhänger stehen mehr als neun Stunden vor der Autogrammstunde am METAL HAMMER-Stand an, um eine Unterschrift von Alissa White-Gluz, Michael Amott, Jeff Loomis und Co. zu ergattern. Die Schlange nimmt am Abend kein Ende – die Zeit der Band leider schon. Um möglichst viele Fans glücklich zu machen, bleiben Arch Enemy sogar länger sitzen als vereinbart und tun, was sie können. Liebe kommt von zwei Seiten!

Eisbrecher beweisen Humor – und rocken den Acker

Eisbrecher sind einer der Headliner auf der Pain Stage. das Summer Breeze-Volk zappelt, tanz und singt zu Hits wie ‚Miststück‘ und ‚Fehler machen Leute‘. Dazwischen unterhält Sänger Alexander Wesselsky mit augenzwinkernden Ansagen, Posen für Handy-Fotos – und intoniert im Angesicht eines Fans im Pikachu-Kostüm einen kurzen Pokérap. Tolle Show!

Slayer sind am besten, wenn man nicht damit rechnet

Slayer haben 2016 bereits einige Festivals hinter sich und haben durchweg solide abgeliefert. Es steht also nicht zu erwarten, auf dem Summer Breeze eine Überraschung zu erleben… falsch! Die Thrash-Titanen entfachen eine lange nicht gesehene, gehörte, gespürte Energie und geben sich alle Mühe, Dinkelsbühl dem Erdboden, oder besser noch: der Hölle gleich zu machen.

In The Woods… sind zurecht gehypt

So recht wusste der Autor gar nicht, was ihn bei In The Woods… als letzte Band der Nacht in der Zeltbühne T-Stage erwartet. Um so fesselnder und ergreifender wirken die Norweger, deren erstes neues Album nach 17 Jahren, PURE, im September erscheint. Psychedelisch und doomig geleiten In The Woods… das Summer Breeze in die Nacht – einzig an den Kopfbedeckungen der Musiker (Cappy, Wollmütze, Kapuze, Hut mit Krempe) darf man noch arbeiten!

Von vielen weiteren Highlights des Summer Breeze-Freitags (darunter: Soilwork, Satyricon, Deadlock, Feuerschwanz, Carcass und Mastodon) lest ihr in unserem ausführlichen Festivalbericht mit allen Bands, exklusiven Fotos und viel Drumherum demnächst im METAL HAMMER.

Wir sind bereit, mit euch den Summer Breeze-Samstag einzuläuten! Uns erwarten u.a. Steel Panther, Parkway Drive, Blues Pills, Pain, Subway To Sally, My Dying Bride und Napalm Death. Die Wettervorhersage verspricht zwar nichts Gutes – das hält den Metal aber nicht auf!

teilen
twittern
mailen
teilen
Ex-Arch Enemy-Gitarrist heuert bei Omnium Gatherum an

Omnium Gatherum freuen sich über ein zusätzliches Bandmitglied. Hierbei handelt es sich um Gitarrist Nick Cordle. Der US-Amerikaner hatte in den letzten zwei Jahren bereits (hier und da) als Live-Gitarrist bei den Finnen ausgeholfen. Nun ist er zum vollwertigen und dauerhaften Mitglied aufgestiegen. Bekannt dürfte er Kennern der Metal-Szene bereits von Arch Enemy sein, wo er von 2012 bis 2014 spielte. Zuvor musizierte der 36-Jährige bei den US-Death/Thrashern Arsis. Wieder ein richtiges Sextett "Wir sind stolz darauf, zu verkünden, dass sich Nick Cordle der Omnium Gatherum-Horde anschließen wird", gibt die Gruppe um Lead-Gitarrist Markus Vanhala (Insomnium) im zugehörigen Statement an.…
Weiterlesen
Zur Startseite