Avantasia Listening Bericht

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Aufgenommen wurde das neue Avantasia-Album mit Sascha Paeth, der gleichzeitig auch Gitarre auf THE SCARECROW spielt. Jetzt sitzen er und Tobias Sammet gespannt im luxuriösen Peppermint Park Studio in Hannover, wo den angereisten Journalisten die Songs vorab präsentiert werden.

Und eines ist gleich klar: THE SCARECROW kann einiges, denn nicht nur die Gästeliste ist vom Feinsten: Alice Cooper, Bob Catley (Magnum), Michael Kiske (ehemals Helloween), Eric Singer (unter anderem Kiss), Jorn Lande (ehemals Masterplan), Amanda Somerville (unter anderem bei Luca Turilli und Epica zu hören) und Rudolf Schenker (Scorpions).

Auch die Songs sind mehr als überzeugend. Die Arbeitszeit an THE SCARECROW war auch lang genug: Tobias Sammet begann schon im Juli 2006 mit der Arbeit. Ab Dezember ging es dann in unregelmäßigen Abständen ins Studio mit Sascha Paeth, der auch schon für Kamelot und Edguy die Knöpfe drehte.

Textlich geben sich Avantasiay auf THE SCARECROW wieder konzeptuell, führen aber nicht die Geschichte vom Novizen Gabriel Laymann (THE METAL OPERA I + II) fort: Es geht statt dessen um einen von der Gesellschaft isolierten Menschen, der sich durch seine Musik mitteilt. Dadurch steigt er gesellschaftlich zwar auf, erfährt aber auch erhebliche Konflikte mit sich selber. Ein letztlich ziemlich tragisches Thema.

Musikalisch wird das alles in Songs umgesetzt, die unterschiedlicher kaum sein können: Manchmal klingt keltische Folklore durch, dann wird es metallisch hart, bevor der Speed Metal sein Recht einfordert. Und dass dieser Abwechslungsreichtum bei den genannten Gästen nicht schief gehen kann, versteht sich von selber.

Die Songs von THE SCARECROW:

‘Twisted Mind’
‘The Scarecrow’
‘Shelter From The Rain’
‘Carry Me Over’
‘What Kind Of Love’
‘Another Angel Down’
‘The Toy Master’
‘Devil In The Belfry’
‘Cry Just A Little’
‘I Don’t Believe In Your Love’
‘Lost In Space’

Wie die Songs genau klingen, erfahrt ihr in der November-Ausgabe vom METAL HAMMER, die am 17.10. erscheint und in der ihr auch ein Interview mit Tobias Sammet und Michael Paeth findet.

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