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Behemoth äußern sich zu abgesagten Konzerten in Türkei

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Kunst soll und darf provozieren. Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die dagegen vorgehen und es auch schaffen, wie dieser Vorfall zeigt. Behemoth hätten am 11. und am 12. Februar Konzerte in Istanbul und Ankara spielen sollen, die nun jedoch abgesagt wurden. Die Band macht religiöse Gruppen für die Absagen verantwortlich.

Satanische Propaganda

In einem Statement schreibt die Formation: „An unsere Fans in Istanbul und Ankara. Wir sind tief enttäuscht, bestätigen zu müssen, dass unsere geplanten Auftritte in der Türkei abgesagt wurden. Trotz intensiver Diskussionen und Erwägung jeglicher Möglichkeiten bleibt die Entscheidung der örtlichen Autoritäten final. Es gibt schlicht nichts, was wir weiter tun können, um dagegen vorzugehen.

Diese Absagen sind entstanden, weil religiöse Gruppen, die unsere Kunst als satanische Propaganda charakterisieren, Druck ausgeübt haben. Sie empfinden unsere Kunst als inakzeptabel. Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Ideologien dafür missbraucht werden, künstlerischen Ausdruck und kulturelle Freiheit zu unterdrücken“, meint die Band.

Freie Meinungsäußerung

„Behemoth hat schon immer für kreative Unabhängigkeit gestanden und für das Recht eines Künstlers, sich ohne Zensur auszudrücken“, erklären sie. „Musik ist keine Drohung, aber sie zum Schweigen zu bringen, sollte jeden beunruhigen, dem freie Meinungsäußerung etwas bedeutet.“

Weiter heißt es in dem Statement: „Uns tut es für alle leid, die vorhatten, herzukommen, die gereist sind und dazu bereit waren, diesen Abend mit uns zu teilen. Wir haben dafür gekämpft, dass diese Shows stattfinden, und teilen eure Frustration und Enttäuschung.

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In der Türkei sind einige der leidenschaftlichsten und engagiertesten Fans der Welt. Wir hoffen, dass der Tag kommt, an dem wir nach Istanbul und Ankara zurückkehren können, um für euch ohne Störung zu spielen. Bis es so weit ist, danken wir euch für eure unerschütterliche Unterstützung“, schreiben Behemoth abschließend.


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