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Behemoth-Chef Nergal hat das Krankenhaus verlassen

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Wann immer sich der Behemoth-Kopf aus dem Krankenhaus meldete, erklärte er, dass er sich nicht unterkriegen lassen werde. Diese Haltung hat er anscheinend durchhalten können, denn er hat die Klinik jetzt wieder verlassen – gesund. Hier sein offizielles Statement:

„Hey! Was geht? Zumindest einer, könnte man sagen! Nach fast einem halben Jahr an Behandlungen in verschiedenen Krankenhäusern, einigen Zyklen an Chemotherapien, Bestrahlungen und der Knochenmarkstransplantation, bin ich endlich nach Hause entlassen worden und bin ich einer ziemlich verdammt guten Verfassung! Es geht mir gut, berücksichtigt man die Umstände der Behandlung. Dies war keine einfache Phase meines Lebens, aber, wie ich es voraussagte, verlasse ich das Krankenhaus siegreich. Ich habe nie eine andere Option gesehen, aber natürlich gab es auch wirklich harte Momente…

An diesem Punkt will ich all jenen meinen Dank aussprechen, die mich diese Phasen haben durchstehen lassen. Meine Eltern – danke Euch! Ihr verdient ein Monument für all Eure Liebe und Geduld. Dorotka, danke für Deine heldenhafte Einstellung, Liebe und Unterstützung. Auch will ich nicht Doda’s Fans vergessen, die sich für mich und andere kranke Menschen extrem ins Zeug gelegt haben. Ihr seid super! All Ihr fantastischen Behemoth-Fans aus aller Welt, die Events organisiert und den Leuten vor Augen geführt haben, was Leukämie ist. Ihr alle verdient meinen tiefsten Respekt!“

Als nächstes steht nun erstmal Erholung an, denn so erfolgreich die Behandlung auch war, so auszehrend war sie auch:

„Auch wenn die ganze Behandlung sehr gut verlief, sowie auch die Knochenmarkstransplantation und Post-Transplantation, so muss ich in den kommenden Monaten sehr gut um mich kümmern. Natürlich habe ich viel Zeit, mich zu erholen, mir eine Strategie und auch meine Rückkehr auf die Bühne zurecht zu legen – welche natürlich bevor steht.

Zuerst muss ich meine körperliche Verfassung wieder aufbauen… davon abgesehen dürstet es mich danach, zu spielen. Ich habe seit fast einem halben Jahr keine Gitarre mehr angefasst! Ich habe also viel nachzuholen, aber gleichzeitig auch eine große Motivation und das Verlangen, wieder zu arbeiten! Dieses Jahr wird für mich und die Band ein sehr wichtiges!“

Was genau bei Behemoth 2011 ansteht, bleibt abzuwarten.

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