Toggle menu

Metal Hammer

Search

AC/DC: Stevie Young im Krankenhaus

von
teilen
mailen
teilen

Bon Scott († 1980) und Malcolm Young († 2017) sind bekanntlich verstorben, Brian Johnson drohte zwischenzeitlich der Hörverlust, und Drummer Phil Rudd sowie Bassist Cliff Williams werden live derzeit von Matt Laug sowie Chris Chaney vertreten. Insofern hört man schon genauer hin, wenn gesundheitliche Neuigkeiten über die Aussie-Rocker AC/DC die Runde machen.

Vorsicht geht vor Nachsicht

Die aktuelle Meldung betrifft Rhythmusgitarrist Stevie Young. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, musste das AC/DC-Mitglied in Buenos Aires ins Krankenhaus. Das Quintett befindet sich gegenwärtig auf großer Konzertreise durch Südamerika, wo in dem kommenden Tagen drei Shows in der argentinischen Hauptstadt anstehen. Anschließend spielen Angus Young und Co. noch drei mal in Mexiko-Stadt auf, zuvor drehten die Hard Rock-Veteranen schon in Santiago de Chile und São Paulo ihre Verstärker auf.

Es ist unklar, was der Grund für den Krankenhausaufenthalt von Stevie Young ist. Doch auf Nachfrage von Reuters hat ein Pressesprecher von AC/DC allerdings sogleich Entwarnung gegeben: „Als Vorsichtsmaßnahme wurde Stevie in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert, wo er sich einer ganzen Reihe von Untersuchungen unterzieht. Stevie geht es gut und er ist in bester Laune. Er freut sich darauf, am Montag auf die Bühne zu gehen.“

Natürliche Alternative

AC/DC treten immer noch im Rahmen ihrer Welttournee zu ihrem jüngsten Studioalbum POWER UP auf, welches am Ende 2020 auf die Märkte des Erdballs gekommen ist. In Buenos Aires wird die Formation am 23., 27. und 31. März das Estadio River Plate rocken. Stevie Young rückte 2014 aufgrund der Demenzerkrankung von Band-Ikone Malcolm Young an die Position des Rhythmusgitarristen. Der 69-Jährige ist der Neffe von Malcolm und Angus.

„Malcolm selbst hat gesagt, dass wir weitermachen sollen“, gab der AC/DC-Chef im Interview bei der schwedischen Tageszeitung Aftonbladet zu Protokoll. „Und die logische Wahl, um bei dem Projekt Malcolms Rolle auszufüllen, war mein Neffe Stevie. Er ist für Malcolm schon im Jahr 1988 eingesprungen, hat eine komplette Amerikatournee gespielt und das gut gemacht.“ Im Gespräch bei The Pulse Of Radio ordnete Angus einst ein: „Stevie hat sich einfach in das, was wir tun, eingefügt, denn er ist ungefähr im selben Alter wie Malcolm und ich. Er ist der Sohn meines ältesten Bruders. Wir sind alle zusammen aufgewachsen. Malcolm hatte seine eigenen Rhythmusstil — und Stevie hat das nachgeahmt.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Airbourne: Ohne Motörhead würde es die Band nicht geben

Airbourne stehen unverkennbar in der Tradition von Motörhead. Mit der Vorab-Single ‘Alive After Death (Last Plane Out)’ ihres kommenden Band-betitelten Albums zollen sie ihrem Idol Tribut. Ode an Lemmy „Ohne ihn wären wir nicht hier. Und ohne all die Bands vor uns wären wir auch nicht hier“, erklärte Airbourne-Frontmann Joel O’Keeffe gegenüber gegenüber dem australischen Magazin ‘Heavy’. „Mit einer Band wie Guns N’ Roses zu spielen, ist wie ein Kreis, der sich schließt. Man muss sich einfach kneifen und denkt: 'Unsere kleine australische Band gäbe es ohne diese Jungs nicht.' Und sie sind offensichtlich noch quicklebendig. Aber diejenigen, die von…
Weiterlesen
Zur Startseite