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Black Label Society + Godsized live

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Zakk Wylde ist ein selten gesehener Gast in Deutschland – da reisen die Fans gerne aus dem gesamten süddeutschen Raum an und verkaufen die Theaterfabrik schon Tage vor dem Konzert aus.

Den Anfang machen die vier Engländer Godsized, die trotz ihrer höllisch heißen Mischung aus Black Label Society, Down und Pantera tatsächlich noch ohne Plattenvertrag dastehen. Bei solchen Songs kann das aber kein Dauerzustand werden.

Während der Umbaupause füllen BLS-Sprechchöre die Halle und selbst die Roadies werden beim Soundcheck schon angefeuert, bis hinter einer riesigen Black Label Society Fahne die ersten Töne von “The Beginning…At Last” ertönen. Die Menge geht steil, Zakk Wylde und seine Band werden vom ersten bis zum letzten Ton abgefeiert. Der Meister selber ist nach seinem Krankenhausaufenthalt wieder voll genesen: Soli galore und Ansagen mit inflationärem Gebrauch des F-Wortes treffen auf brachiale Riffs und Texte, die jedem Headbanger aus der tiefschwarzen Seele sprechen.

Obwohl vier Songs von ORDER OF THE BLACK im Programm stehen, sind fast alle Klassiker vertreten – “The Rose Petalled Garden“, “Funeral Bell“, die Dimebag-Hymne “In This River“ und “The Blessed Hellride” sind alle dabei.

Leider ist bereits nach guten 90 Minuten Schluss. Aber das sind 90 Minuten voller Schweiß, Bier und Attitude, so dass jeder die Theaterfabrik erschöpft und mit dem Gefühl verlässt, einen der Besten erlebt zu haben.

Setlist Black Label Society:
The Beginning…At Last
Crazy Horse
What’s In You
The Rose Petalled Garden
Funeral Bell
Overlord
Parade Of The Dead
In This River
Fire It Up
Solo Zakk
Godspeed Hellbound
The Blessed Hellride
Suicide Messiah
Concrete Jungle
Stillborn

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Black Label Society: Am Anfang war das Riff

Das komplette Interview mit Zakk Wylde findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Gibt es für dich so etwas wie ein Schlüssel-Riff auf dem neuen Album? Da gibt es ein paar. ‘Lord Humungus’ etwa hat ein großartiges Riff. Einfach aufgrund seiner AC/DC-artigen Einfachheit. Das ist eine große Kunst. Auch wenn ich gerne Mahavishnu Orchestra und solche Sachen höre und den Fusion-Aspekt sowie die Fortschrittlichkeit und Komplexität solcher Musik zu schätzen weiß. Selbst dort, so irre das auch alles ist,…
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