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Black Sabbath: Darum geht es in ‘Iron Man’

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Black Sabbath-Bassist Geezer Butler hat kürzlich seine Autobiografie ‘Into the Void: From Birth to Black Sabbath — And Beyond’ veröffentlicht. Darin referiert der Brite unter anderem über die Bedeutung einiger klassischer Songs der Heavy Metal-Veteranen wie ‘Paranoid’, ‘Planet Caravan’ oder ‘Electric Funeral’. So verrät der Musiker auch, um was sich eigentlich ‘Iron Man’ dreht.

Jesus Christus, der Rächer

Die erste offensichtliche Annahme wäre vermutlich, dass es in ‘Iron Man’ um einen körperlich und geistig extrem starken Mann geht, der auf Rache aus ist. Laut Geezer Butler wäre man mit dieser Interpretation allerdings auf der falschen Spur. So gehe es in ‘Iron Man’ um keinen Geringeren als Jesus Christus. „Das Lied basierte auf Jesus Christus und dem Aspekt, dass er in der einen Sekunde noch ein Held war und in der nächsten verfolgt wurde. Doch statt seinen Verfolgern zu vergeben, trachtet er in unserem Stück ‘Iron Man’ nach Rache“, erzählt Butler in seinem Buch.

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Etwas mehr Perspektive fügt dem Ganzen die Tatsache hinzu, dass Butler als Junge viel Zeit in der Kirche verbrachte. „Ich wurde als strenger Katholik erzogen und genoss die Rituale der Messe, der Kommunion, der Beichte und der Segnung genauso wie den berauschenden Geruch von Weihrauch und dass sich jeden in seine Sonntagsklamotten schmiss.“ Darüber hinaus habe er während seiner Jugend mit seinem Taschengeld allerlei religiöse Gegenständer gekauft, darunter Rosenkränze, Kreuze, Medaillen, Gebetsbücher und Jesusbilder. Geezer wollte sogar ein Messdiener werden, allerdings verschlief er seinen Probetermin. Mittlerweile betrachte er Religion jedoch als „Gehirnwäsche“.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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