Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Blick hinter die Kulissen: Rick Rubin packt aus

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Auf genius.com hat Produzent und Label-Betreiber Rick Rubin angefangen, seine Erinnerungen an seine Zusammenarbeit mit namhaften Musiklegenden, darunter Bands wie Metallica und Slayer, zu dokumentieren.

Rick Rubin über die Vorbereitung zu den Arbeiten an Metallicas DEATH MAGNETIC:

„Die Idee hinter meiner Arbeit ist, dass sich die Künstler erlauben, sich selbst als besser wahrzunehmen, als sie denken, dass sie sind, bzw. alle Ideen, von dem, was sie glauben sein zu müssen, zu demontieren. Das ist ein wichtiger Teil. Nimm Künstlern ihre selbstauferlegte Limitierung, woher sie auch immer stammen mag. Viele meinen: ,Ich mag das und werde das machen, weil ich denke, dass es das ist, was andere mögen werden.’

Manchmal ist auch das Gegenteil der Fall und du hast Künstler, die so viel experimentiert haben, dass sie den Kern dessen verloren haben, was sie sie selbst sein lässt. In solchen Fällen versuche ich sie dorthin zurückzuführen. Das mag z.B. bei Metallica der Fall gewesen sein. Sie waren zuvor ein bisschen verloren und wir haben ihnen geholfen, wieder Metallica zu sein.“

Rick Rubin über Slayers REIGN IN BLOOD:

„Was das Schreiben betrifft, war REIGN IN BLOOD nahezu fertiggestellt. Wir haben einfach da weitergemacht, wo die Band zuvor aufgehört hatte. Es ging hier wirklich mehr ums Tontechnische. Andy Wallace war dafür verantwortlich, was ihm später den Job bei Nirvana einbrachte – absolut und zu 100 Prozent. Es war verrückt. Die Aufnahmen haben die Energie des Punk, aber mit einer Präzision, die der Punk nie hatte.

Ich liebe es, wie die letzten beiden Songs auf REIGN IN BLOOD, ‘Postmortem’ und ‘Raining Blood’, ineinander übergehen. Ich erinnere mich, wie ich dachte ‘Es kann nicht härter oder schneller werden‘ und dann wurde der nächste Teil zweimal so hart. Nicht zu vergessen die Soli. Ich liebe sie wirklich, denn sie haben nichts mit Musik zu tun. Es geht einfach nur um Geschwindigkeit. Wie schnell kann man eine Gitarre spielen? Wir verwenden zwar Gitarren, aber benutzten sie nicht wie welche.

Außerdem hatten sie zwei Lead-Gitarristen, die versuchten, sich in diesen Soli, die keinen Sinn ergaben, zu übertreffen. In etwa wie: ‘Was du spielst, ergibt keinen Sinn, aber ich werde jetzt etwas noch Verrückteres spielen.’ Oder: ‘Du denkst, du machst das? Dann mach ich das.’ Das war so verrückt. Unfassbar.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Spezial-Abo
teilen
twittern
mailen
teilen
Gewinnt hochwertige Preise von Metallica, Motörhead, Primal Fear und mehr

Mit unserer jährlichen Opfergabe huldigen wir euch: Freut euch auf fette Plattenpakete, klasse Lesestoff, hochwertige Technik, edle Tropfen und signierte Instrumente. Mitmachen könnt ihr ganz einfach: Jede Einsendung für unseren Jahrespoll nimmt automatisch an der Verlosung teil. Team METAL HAMMER wünscht viel Glück und Maximum 2021! Preise (Auswahl – die ganze Übersicht gibt es im Heft) Teufel: Das Ende des Kabelsalats „Let me see those devil horns in the f*cking air!“, grölt Corey Taylor gerne bei nahezu jedem (Slipknot-)Konzert. Wollt ihr euch diese Worte in erstklassiger Qualität auf die Ohren drücken? Teufel gibt euch in diesem Fall eine kabellose Hilfe.…
Weiterlesen
Zur Startseite