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Slipknot: Shawn „Clown“ Crahan braucht Herz-OP

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Slipknot-Vordenker und -Perkussionist M. Shawn Crahan alias Clown muss unters Messer. Dies gab der 56-Jährige zu Protokoll, als er kürzlich beim Tetragrammaton-Podcast von Produzentenikone Rick Rubin zu Gast war. Konkret geht es um das Herz des Musikers: Hier liegt beim Alternative-Metaller offenbar eine Rhythmusstörung vor. Der Eingriff ist jedoch anscheinend kein Hexenwerk.

Routine-OP

Denn noch wurde Crahan im Gespräch mit Rubin ein bisschen dramatisch, indem er beschrieb, dass es sich punktuell so angefühlt habe, als ob er stirbt. Daraufhin suchte Shawn einen Arzt auf, nachdem Slipknot im vergangenen Jahr von ihrer Europatour zurück in die Vereinigten Staaten von Amerika gekehrt waren. Dabei machte die zuständige Krankenschwester ein EKG bei ihm, wobei herauskam, dass sein Herz Schläge aussetzt und er im Stehen einen Puls von 33 hat. Erwachsenen sollten (im Sitzen) einen Ruhepuls zwischen 60 bis 80 Schlägen pro Minute haben, im Stehen sind etwa zwischen 70 und 100 pro Minute normal.

„Bei mir ging es direkt von ‚an‘ dazu, dass ich mich regelrecht so gefühlt habe, als ob ich sterbe“, berichtet der Slipknot-Rocker. „Ich muss operiert werden. Aber es ist eine sehr einfache OP. Für gewöhnlich verlässt man am selben Tag wieder das Krankenhaus. Es ist nicht so, dass sie einen komplett aufschlitzen. Dabei geht es um Elektrizität.“ Zunächst war Clown sehr überrascht, dass es ihn getroffen hat: „Ich konnte es nicht glauben, dass ich das bin. Doch es ist wundervoll. Ich habe Glück.“

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Des Weiteren versicherte Crahan sein Arzt, dass ihn dies künftig nicht beim Verdienen seines Lebensunterhalts als Musiker beeinträchtigen wird. Die OP wird sein Leben verbessern, besonders, wenn er besser in Form kommt. Außerdem rekapitulierte Shawn, was die Tode von Paul Gray und Joey Jordison für ihn bedeuten. „Paul ist der Grund, warum ich hier sitze. Er hat mich von meiner Kunstkarriere gekidnappt. So viele Leute wollten mir von sich aus in blinder Manier sagen: ‚Gray hätte gewollt, dass du weitermachst.‘ Ich habe nie viel dazu gesagt. Letztendlich hatte ich genug — nach dem Motto: ‚Ist irgendjemand schon mal in den Sinn gekommen, dass ich vielleicht gar nicht weitermachen will ohne meinen Freund?‘“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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