Bob Rock über Metallica-Doku ‘Some Kind Of Monster’

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In einem Interview mit Wikimetal sprach Bob Rock, der unter anderem auch das sogenannte „BLACK“-Album produziert hat, über die Zeit mit Metallica während der Produktion von ST. ANGER. Damals entstand auch der Film ‘Some Kind Of Monster’.

Der Dokumentarfilm begleitet Metallica durch eine schwere Zeit der Band. Im Verlauf der Aufnahmen zum achten Studio-Album der Band mussten sie sich mit den Drogenproblemen von Sänger James Hetfield, dem Austritt vom damaligen Bassisten Jason Newsted und vielen internen Unstimmigkeiten auseinandersetzen.

Das Bild, das ‘Some Kind Of Monster’ von dieser Zeit zeichnet, sei aber unvollständig:

Der Film ist nur ein sehr kleines Fragment von dem, was damals passierte„, findet der Produzent Bob Rock. „Man müsste ein ziemlich langes Buch schreiben um alles abzuhandeln. Es müsste eine Dokumentation über die Dokumentation geben, um die ganze Geschichte zu erzählen.

Während der Studio-Zeit zu ST. ANGER wäre Rock viel mehr gewesen, als nur der Produzent von Metallica: „Sie entfernten sich voneinander und fielen fast auseinander. Ich war vielmehr ein Freund, als alles andere, der versuchte die Jungs zusammenzuhalten.

Im Februar war der ‘Some Kind Of Monster’-Co-Produzent und -Regisseur Bruce Sinofsky im Alter von 58 Jahren infolge seiner Diabeteserkrankung verstorben, wir berichteten.

Metallica in einem Statement zu Bruce Sinofskys Tod vom 21. Feburar 2015:
Wir haben mit dem preisgekrönten Filmemacher Bruce Sinofsky an diesem Morgen ein geschätztes Mitglied unserer Familie verloren.

Bruce war zusammen mit Joe Berlinger der Archtiekt unseres Films SOME KIND OF MONSTER. Intelligent, witzig und hingebungsvoll, so war Bruce in den frühen Nuller Jahren fast jeden Tag bei uns und hat uns geholfen, diese harte Zeit zu überstehen. Auch wenn er in manchem Moment überhaupt nicht willkommen war, ist er mit uns durch einige der dunkelsten Momente von Metallica gegangen. Er wurde eine geschätzte Hilfe und ein Rettungsboot, während er objektiv beobachtete, wie unser Inneres und Äußeres erst zusammenbrach und sich dann wieder zusammensetzte.

(…)

Wir werden Bruce vermissen. Ein mutiger Man mit tiefgehender Empathie und Weisheit, der sich nicht fürchtete, tief zu graben, um eine Geschichte zu erzählen.

RIP Bruce“

Am 12. Dezember 2014 ist zum zehnjährigen Jubiläum von SOME KIND OF MONSTER eine Neuauflage der Dokumentation erschienen, die Metallica während der schwierigen Schaffensphase vor und während der Produktion des Albums ST. ANGER begleitet, wir berichteten.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Kirk Hammett findet, dass Metallica nicht genug touren

In dem wöchentlichen Metallica-Podcast The Metallica Report sprach Gitarrist Kirk Hammett kürzlich über die Tour-Aktivität der Band. Seiner Meinung nach würden Metallica lange nicht genug touren – eine Meinung, die vermutlich viele Fans teilen. Kirk Hammett holt alles raus „Ich bin einfach wirklich froh darüber, dass ich den Leuten Musik bringe“, sagt der Gitarrist im Interview. „Das bin ich immer. Und es fühlt sich gut an, dass Metallica eine arbeitende, tourende Band sind. Manchmal vermisse ich dieses Gefühl. Ich denke, dass wir nicht genug touren. Aber es ist, wie es ist. Ich versuche, das meiste herauszuholen. Ich bin immer dabei.…
Weiterlesen
Zur Startseite