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Celtic Frost – was für ein trauriger Witz

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Obwohl die Entscheidung schon mehrere Monate alt ist, Celtic Frost zu verlassen und die Band damit wieder ad acta zu legen, wird Tom Gabriel Fischer immer noch regelmäßig gefragt, wie es dazu kam. Deshalb äußerte er sich jetzt erneut – mit deutlichen Worten:

„Was für ein trauriger Witz Celtic Frost hinter den Kulissen doch geworden waren. Es war unmöglich, weiterzumachen, umgeben von jemandem, dessen Angeberei und Tiraden immer mehr den Kontakt zur Realität verloren.“

Klare Ansagen von Fischer, der von der professionelen Band Celtic Frost zum Schluss nur noch den Scherbenhaufen alten Glanzes sah. „Zum Schluss war die Musik nicht mal mehr ein Thema. Entschlossenheit wurde einerseits mit Hass, mit Gleichgültigkeit andererseits beantwortet.“

Fischer sah sich demnach in der Rolle als einzigem verbleibendem Musiker, der noch weitermachen wollte. Und das war auch nur möglich, indem er Celtic Frost verließ.

So blieb es bei nur bei dem einen Comeback-Werk MONOTHEIST (2006). Jetzt ist er mit seinem neuen Projekt Triptykon am Start, das dort weitermachen soll, wo Celtic Frost aufhörten.

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Celtic Frost: 20 Jahre Abschiedswerk MONOTHEIST

Wenn sich eine Band wie Celtic Frost aus der Asche erhebt, dann mit einem gewaltigen Beben. Als sie 2006 das Album MONOTHEIST veröffentlichten, lagen zwischen diesem Werk und dessen Vorgänger VANITY/NEMESIS bereits 16 Jahre. Trotzdem fühlte sich das Album nicht wie eine nostalgische Rückkehr an, sondern wie eine radikale Neuerfindung. Es sollte das sechste und letzte Studioalbum der schweizerischen Extreme Metal‑Ikonen bleiben - und bis heute ist keine Wiedervereinigung in Sicht. Die Band löste sich 2008 endgültig auf, und MONOTHEIST steht seitdem als monolithisches Vermächtnis in der Landschaft des extremen Metal. Ein Album, das lange in der Dunkelheit gärte Die…
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