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Christoph Schneider: Man muss nicht der beste Drummer sein

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Das Internet quillt derzeit nur so über von Videos, in denen YouTuber und TikToker ihre krassen instrumentalen Skills zur Schau stellen. Das schüchtert auch Rammstein-Schlagzeuger Christoph Schneider zu einem gewissen Grad ein, wie er im Interview bei Drummer’s Review (transkribiert von Ultimate Guitar) zugibt. Sein Rat: Sich bewusst sein, dass Technik nicht alles ist, und ein ganzheitlicher Künstler sein.

Perspektive erweitern

„Vergesst nicht, dass Trommeln eine Menge Spaß macht“, argumentiert Christoph Schneider. „Und es ist egal, auf welchem Niveau man spielt. Geh deinen eigenen Weg und spiele mit Leuten, mit denen du dich musikalisch verwandt fühlst, mit denen du ein gutes Gefühl beim Spielen hast. Und starte dein eigenes Ding. Sieh dich selbst nicht nur als Drummer, musikalischer Künstler oder Instrumentalist. Sei Teil von etwas, von einem musikalischem Projekt. Das interessiert mich immer. Ich habe mich nie nur als Schlagzeuger gesehen, ich war immer Teil einer Band oder eines musikalischen Projekts.“

Des Weiteren folge aus letzterer Erkenntnis, findet Christoph Schneider: „Es gibt so viel mehr zu tun als Schlagzeug zu spielen, wenn man in einer Art Einheit oder Team ist. Entscheidungen über die Musik, das Artwork und all diese Dinge. All diese Fragen über eine Band. Und das macht sehr viel Spaß.“ Zu guter Letzt hat der Mann an der Rammstein-Schießbude noch einen Typ für Aufstrebende: „Ich halte das heute auch für ein gutes Ziel für junge Trommler: Findet euren Stil und was ihr gerne macht. Man musst nicht der Beste in irgendeinem Schlagzeugstil sein. Es gibt nur wenige Drummer, die das hinkriegen. Sie können alles spielen. Man muss seine Nische finden.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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