Dan Swanö + Maceration: Mehrfach zurück von den Toten

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Er hat es wieder getan! Egal, ob Death Metal- oder Progressive Metal-Fan, oder einfach nur Freund wohlklingender Metal-Alben an sich: Fast jeder kennt den Schweden Dan Swanö. Dieser hat sich mit Bands wie Edge Of Sanity, Pan.Thy.Monium, Bloodbath, Odyssey, Unicorn, Witherscape und vielen anderen einen beachtlichen Kultstatus erspielt – und ist „nebenbei“ zum ständig gebuchten Sound-Tüftler geworden.

Weniger prominenter Fakt: Er sprang als Session-Sänger bei den aus dem Invocator-Umfeld stammenden Dänen Maceration ein und nahm mit ihnen unter dem Pseudonym Day Disyraah das Debüt A SERENADE OF AGONY auf, welches 1992 erschien – wenig später verschwand die Band wieder in der Versenkung, um nun nach 30 Jahren (!) mit einem neuen Album namens IT NEVER ENDS… aus dem kalten Grab zu steigen. Und dreimal dürft ihr raten, wer jetzt zum ersten Mal seit Edge Of Sanity wieder mächtige Growls in Albumlänge aus dem Keller geholt hat. Richtig.

Alter Geist

„Zum Zeitpunkt der ursprünglichen Anfrage hatte ich das Singen komplett aufgegeben, insbesondere das Growlen. Aber da Maceration damals, 1991, mein erster Album-Sessionjob überhaupt war, hatte ich das Gefühl, auf diesem Album sein zu müssen. Also entschied ich mich dazu, sowohl die Produktion als auch das Growling zu übernehmen. Ich zolle damit nicht nur der Band Respekt, dass sie mich damals auswählte, auf ihrem ersten Album zu singen, sondern auch dem Umstand, endlich auf einer hundertprozentigen Spitzen-HM-2-Death Metal-Veröffentlichung zu singen“, erzählt Dan Swanö über sein unerwartetes Engagement.

Während der Aufnahmen spürte Swanö wieder Edge Of Sanitys UNORTHODOX-Geist von 1991 in sich. „Es war eine aufregende Erfahrung, dieses Album aufzunehmen und wieder mit Dan zu arbeiten. Ich denke, es ist das erste Mal seit den Edge Of Sanity-Tagen, dass er gegrowlt hat. Insofern ist das hier wirklich speziell“, sagt Ex-Invocator-Gitarrist und Maceration-Gründungsmitglied Jakob Schultz. Die komplette Geschichte lest ihr ab Mitte Dezember in Metal Hammer 01/2023 (VÖ: 14.12.2022).


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Fledermäuse wären gute Death Metal-Sänger

Fledermäuse haben im Metal und Rock sowieso eine besondere Bedeutung. Und zwar nicht nur wegen den BAT OUT OF HELL-Alben von Meat Loaf -- und weil Black Sabbath-Frontmann Ozzy Osbourne 1982 einem Tier live auf der Bühne den Kopf abgebissen hat (bekanntlich aus Versehen). Nun dürfte sich der Status der Flughunde sogar noch erhöhen. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Viecher bei tieferen Lauten, die sie erzeugen, die gleichen Techniken verwenden, die Death Metal-Shouter beim Growlen oder beim Gutturalgesang anwenden. Nachzulesen ist dies in einer neuen Studie aus Dänemark. Darin schreibt Forschungsleiter Coen Elemans: "Wir waren daran interessiert, wie Fledermäuse…
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