Dark Angel: So steht es um ein neues Album der Band

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Bereits seit Längerem wird spekuliert, ob Dark Angel im Lauf des Jahres ein neues Studioalbum veröffentlichen werden. In einem Interview mit Rocking With The Jam Man sprach Schlagzeuger Gene Hoglan nun über besagte Gerüchte – und erklärt, inwiefern der vergangenes Jahr verstorbene Gitarrist Jim Durkin an künftigem Material beteiligt sein wird.

Gene Hoglan über ein neues Dark Angel-Album

„Ich bin leider nicht befugt zu sagen, was bei Dark Angel tatsächlich passiert. Aber ich weiß, dass wir […] sehr bald […] ein paar wirklich lustige Neuigkeiten verkünden können […]. Das wird toll. Ich habe in den letzten Jahren fleißig an einigen Projekten gearbeitet, die Dark Angel-Fans sicher glücklich machen“, sagte Hoglan. „Also, bleibt einfach ruhig. Ich möchte nicht vage etwas ankündigen und dann verzögern Umstände, die außerhalb meiner Kontrolle liegen, diese Dinge. Ich möchte sagen können: ‚Ja, das wird ein fester Termin, den wir den Leuten ankündigen können, und wir werden dazu in der Lage sein, an diesem Termin festzuhalten.‘ Darum geht es mir. Also, haltet alle Augen und Ohren offen.“

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Das letzte Album der Band, TIME DOES NOT HEAL (1991), liegt bereits mehr als 30 Jahre zurück. Doch widrige Umstände machten der Band damals einen Strich durch die Rechnung. Die Folge: Dark Angel lösten sich auf. „Ich hatte ein komplettes Album geschrieben […], das aufgenommen werden sollte […]. Ich hatte also eine Menge Material geschrieben. Und als Jim Durkin (Gitarrist – Anm.d.A.) und ich Dark Angel wieder zusammenbrachten (2013 – Anm.d.A.) – begannen wir, darüber zu reden. Wir fragten uns: ‚Was wollen wir in Zukunft tun? Wollen wir neues Material schreiben?‘ […] Und ich hatte eine Reihe von Songs, die ich Jim geschickt habe.“

Großes Vermächtnis

Hoglan fuhr fort: „Jim Durkin hatte einen großen Einfluss auf meinen Schreibstil. […] Was die Riffs angeht, hat Jim nicht so viele hinterlassen, wie wir gehofft haben, aber Jims gesamte Präsenz ist überall auf dem neuen Dark Angel-Material zu spüren, an dem ich gearbeitet habe. […] Also wird es definitiv einen ziemlich starken Einfluss von Jim Durkin geben. Ich möchte einfach ein geiles Metal-Album schreiben. Ich habe also versucht, nicht 35 oder 37 Jahre zurückzugehen, zu DARKNESS DESCENDS (1986 – Anm.d.A.) oder sogar WE HAVE ARRIVED (1985 – Anm.d.A.) […], aber ich habe versucht, mich in diese Denkweise zu versetzen: Was wäre, wenn Dark Angel in den letzten 30 Jahren einfach weiter Alben geschrieben hätten? […] Wo wären wir jetzt? Das war mein Ansatz für das neue Dark Angel-Material.“

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