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Dave Mustaine: „Ich bin nicht vom rechten Flügel.“

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Dave Mustaine ist bekanntlich keiner, der in politischer Hinsicht besonders fortschrittliche Gedanken hegt. Dank einiger Äußerungen in der Vergangenheit zählt man den Megadeth-Sänger, -Gitarrist und -Mastermind dem konservativen bis rechten Spektrum zu. Dieses Stigma will der 64-Jährige nun abstreifen, wie er in einem aktuellen Interview mit der US-amerikanischen Zeitung New York Times zu Protokoll gibt.

Höhere Gewalt

Dort betont Dave Mustaine: „Ich bin ein Christ — und ich antworte einem anderen Satz des Rechts. Ich befolge das Gesetz, aber nein, ich gehöre nicht dem rechten Flügel an. Wir haben früher immer gesagt, dass Religion für Menschen ist, die Angst davor haben, in die Hölle zu kommen, und Spiritualität für Leute wie uns ist, die schon dort waren.“

Im zugehörigen Artikel lassen die Journalisten von der New York Times auch Rapper Ice-T zu Wort kommen, der beim Song ‘Night Stalkers’ vom 2022er-Longplayer THE SICK, THE DYING… AND THE DEAD! mitgemischt hat. „Ich weiß nicht, ob Dave Mustaine für oder gegen Donald Trump ist“, merkt der Body Count-Frontmann und ‘Law & Order: Special Victims Unit’-Schauspieler an. „Ich bin es nicht, aber ich respektiere Leute, die darauf bestehen, wofür sie stehen. Manchmal bin ich auf Twitter, poste irgendwas — und in dem Kommentaren heißt es: ‚Wow, du bist einer Meinung mit Dave Mustaine.’ Da sage ich nur: ‚Ja, das ist mein Mann.‘ Und dann lassen sie mich in Ruhe.“

Den Rundumschlag zu Dave Mustaine und Megadeth bekommt ihr übrigens in der aktuellen Ausgabe des METAL HAMMER — inklusive ausführlicher Titel-Story zum finalen Album der Band. METAL HAMMER 02/2026 gibt es ab sofort am Kiosk oder bei uns im Webshop. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Dass man Dave Mustaine für einen Rechtsaußen hält, ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass er im Wahlkampf vor Trumps erster Präsidentschaft den Immobilienmogul als „sehr erfolgreichen Geschäftsmann“ bezeichnet und beteuert hat, dass er niemals für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton stimmen würde. Des Weiteren hatte der Megadeth-Metaller einst seine Unterstützung für Rick Santorum zum Ausdruck gebracht — einen zwischenzeitlichen Herausforderer des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Zudem hat sich „Megadave“ mehrfach abfällig über Barack Obama geäußert.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Mustaine hat nie Musiker angestellt, weil sie Freunde waren

Da sich die Geschichte von Megadeth langsam, aber sicher ihrem Ende neigt, soll Mastermind Dave Mustaine in aktuellen Interviews oft zurückblicken, Dinge einordnen und Fazits ziehen. So auch im Gespräch bei Clash Music. Dort tauchte die Frage auf, ob es irgendwelche Musiker gibt, die mal bei Megadeth gespielt haben, aber nicht genug für ihre Beiträge oder Fähigkeiten gewürdigt wurden. Dabei kam der 64-Jährige darauf zu sprechen, dass er nie jemanden für seine Gruppe angeheuert hat, nur weil er mit demjenigen befreundet war. Freundschaft vs. Business "Alle waren großartig", räumte Dave Mustaine direkt zu Beginn ein. "Wenn man tolle Musiker hat,…
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