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Dee Snider droht damit, wieder Make-up zu tragen

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Seit geraumer Zeit wird in den US-amerikanischen Staaten über den Umgang und Verbote von Drag-Shows beraten. Nachdem Anfang der Woche nun ein Gesetzentwurf aus Montana auftauchte, in dem mögliche Einschränkungen der Shows diskutiert werden, konnte der ehemalige Twisted Sister-Frontmann und Sänger Dee Snider nicht mehr an sich halten. Er kündigte eine besondere Art des Protests an.

Dee Snider will das Make-up wieder rausholen

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Via der Social Media-Plattform Twitter reagierte Snider auf die Neuigkeiten mit der Ankündigung, aus Protest wieder sein ikonisches Make-up aufzulegen. „Ihr wisst, ich habe das Twisted Sister-Makeup schon seit einigen Jahren nicht mehr getragen. Aber jetzt reizt es mich, es wieder rauszuholen!“ Am nächsten Tag fügte der New Yorker hinzu: „Ich habe das Make-up vor über einer Dekade abgelegt, aber angesichts der aktuell vorherrschenden Dummheit in den USA wird es vielleicht Zeit, es wieder zu tragen.“

Der Gesetzentwurf aus Montana will „obszöne Auftritte“ von „männlichen oder weiblichen Künstlern, welche extravagante Parodien von Frauen spielen, die glamouröses Make-up und übertriebene Kostüme tragen“, einschränken. In Tennessee wurde bereits ein ähnlicher Gesetzentwurf unterzeichnet.

Gesetz könnte demnach auch Glam-Metaller betreffen

„Demnach könnte meine Band gar nicht mehr auftreten“, reagierte Snider vor zwei Wochen in einem Interview auf diese Entwicklungen. „Wir fallen unter diese Bezeichnung – das neue Gesetz, wenn sie es verabschieden – als Männer die Lippenstift, Nagellack und Make-up tragen.“

Rückblickend auf seine Erlebnisse als geschminkter und kleidertragender Glam-Rocker sagt er: „Ich war heterosexuell und musste trotzdem ständig diese Diskussionen führen, weil ich das trug, was ich den 70ern und 80ern trug. Ich habe  mitbekommen, was andere Leute durchmachen. Ich bin für freie Entfaltung auf jedem Level.“

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