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Disturbed: David Draiman an der Klagemauer

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Am 21. November 2021 eröffnete laut Polizeiangaben ein palästinensischer Angreifer in der Altstadt von Jerusalem in der Nähe des Tempelbergs das Feuer. Der 42 Jahre alte Religionslehrer aus dem arabisch geprägten Ostteil Jerusalems verletzte dabei vier Männer. Einer von ihnen starb später im Krankenhaus. Dabei handelte es sich um den 26-jährigen Juden Eli Kay. Jener war aus Südafrika eingewandert und arbeitete in Jerusalem als Touristenführer. Der Täter wurde von Sicherheitsbeamten erschossen. Dies nahm Disturbed-Sänger David Draiman, der selbst Jude ist, zum Anlass, an der Klagemauer in Jerusalem eine Kerze zu entzünden.

Wie heutzutage üblich, dokumentierte Draiman das Ganze auf seinem Instagram-Account und kommentierte: „Eine wahrlich wunderbare Erfahrung. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren!“ Schon vergangene Woche kündigte Draiman in einem Interview mit The Jerusalem Post an, wegen der Attacke des Hamas-Mannes auf Zivilisten Israel besuchen zu wollen. „Die Schlagzeilen in den amerikanischen und europäischen Medien waren sträflich“, so Draiman. „Es ist skandalös, wie sie die Aktion umgedreht haben. Es gab Überschriften wie ,Palästinenser erschossen‘. Nun ja, warum wurde er erschossen? Weil er eine terroristische Tat begangen hat.“

Obwohl der Disturbed-Frontmann, der um die 200 Verwandte in Israel hat, das Land schon mehrfach besucht hatte, bestritt seine Band erst im Jahr 2019 in Tel Aviv ihre erste Liveshow. Während des Konzerts im Live Park Rishon LeZion sprach Draiman die Fans mehrfach auf Hebräisch an. Er sang auch die israelische Nationalhymne „Hatikvah“. Der Disturbed-Song ‘Never Again’ vom ASYLUM-Album (2010) thematisiert den Holocaust sowie dessen Leugner und wurde in Tel Aviv erstmals seit 2011 live performt.

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David Draiman ficht "Rock ist tot"-Behauptung an

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