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Dolly Parton lehnt Rock And Roll Hall Of Fame-Einführung ab

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Die Country-Ikone Dolly Parton nimmt sich selbst aus dem Rennen um den diesjährigen Einzug in die Rock And Roll Hall Of Fame. Die 76-Jährige fühlt sich selbst nicht rockig genug und will daher anderen Künstlern keine Stimmen wegnehmen. Daher steige sie „respektvoll“ aus. Über diesen Move dürften sich vor allem Judas Priest freuen, die derzeit auf Platz 6 des Fan-Voting rangieren und ohne Parton nun auf Platz 5 vorrutschen. Die fünf Erstplatzierten werden dann mit dem Ergebnis der Jury-Abstimmung zusammengeworfen.

Dolly macht den Weg frei

„Auch wenn ich mich extrem geschmeichelt fühle und dankbar darüber bin, für die Rock And Roll Hall Of Fame nominiert zu sein, habe ich das Gefühl, dass ich dieses Recht nicht verdient habe“, schreibt Dolly Parton in einem Statement (siehe unten). „Ich will wirklich nicht, dass Stimmen wegen mir aufgeteilt werden, daher ziehe ich mich respektvoll zurück. Ich hoffe, die Rock And Roll Hall Of Fame versteht das und ist willens, mich wieder zu berücksichtigen — wenn ich denn dessen würdig bin. Das hat mich jedoch dazu inspiriert, hoffentlich ein tolles Rock’n’Roll-Album irgendwann in der Zukunft zu veröffentlichen, was ich schon immer tun wollte.“

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Judas Priest unter den Nominierten für die Rock And Roll Hall Of Fame 2022

Neben Dolly Parton und Judas Priest sind noch zahlreiche andere Künstler und Bands nominiert, die wegweisend für die Rock-Musik waren, darunter Eminem, Lionel Richie, Beck, Duran Duran, Eurythmics, Carly Simon, Kate Bush, Dionne Warwick, A Tribe Called Quest und Fela Kuti. Darüber hinaus sind aber auch die Krachmacher Rage Against The Machine, Devo New York Dolls und MC5 im Rennen. Über ihre Nominierung sagte Parton zuletzt, dass sie sich selbst gar nicht als Rock’n’Rollerin „in jeglichem Sinne des Wortes“ empfinde.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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