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Deswegen wollte Tom Morello die Judas Priest-Doku drehen

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Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello scheint in der Musikszene allgegenwärtig zu sein. Neben diversen politischen Auftritten (unter anderem mit Bruce Springsteen) sowie seinen musikalischen Projekten und seiner Rolle als Musikalischer Direktor beim „Back To The Beginning“-Konzert im Juli 2025 versuchte sich der Musiker auch als Co-Regisseur bei dem neuen Dokumentarfilm ‘The Ballad Of Judas Priest’.

Metal-Götter?

Im Interview mit Chiles Sonar FM erklärt Morello, warum es ihm wichtig war, Teil des Dreh-Teams für den Judas Priest-Dokumentarfilm zu sein. Er erzählt: „Es gibt eine Sache, abgesehen von den Gitarren-Parts, denn die gehören selbstverständlich dazu, die ich an Judas Priest besonders liebe. 

Früher gaben sich die meisten Heavy Metal-Bands wie Götter. Sie verlangten, angebetet zu werden. Judas Priest waren eine der ersten Metal-Bands, die klarstellten, dass wir eine Gemeinschaft sind. Das hat mich sehr angesprochen. Es gab mir das Gefühl, dass ich nicht nur da war, um jemandem zu huldigen“, meint der Gitarrist.

Für die Liebe

„Stattdessen wurde mir klar, dass sie Metal waren, ich Metal war und wir alle Metal waren. Und Heavy Metal ist das Genre, das mir die Liebe zur Musik nahegebracht hat. Ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich bin“, erklärt er seine emotionale Verbindung zu der Band.

Deswegen ist seine Antwort auf die Frage, warum er an ‘The Ballad Of Judas Priest’ beteiligt gewesen ist, auch sehr simpel: „Das habe ich einfach nur für die Liebe des Ganzen getan. Ich liebe Judas Priest und wollte dabei helfen, ihre Geschichte zu erzählen.“

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Gemeinsam mit Co-Regisseur Sam Dunn drehte Morello die Dokumentation, die am 15. Februar auf der 76. Berlinale Weltpremiere feierte. Wann und in welchen Formaten der Film endgültig veröffentlicht wird, ist noch unklar.


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