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Judas Priest: Halford und Morello über die Band-Geschichte

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Am 15. Februar stellten Judas Priest mit ‘The Ballad Of Judas Priest’ eine Dokumentation über die Band auf der Berlinale vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz sprachen Executive Producer und Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello sowie Band-Frontmann Rob Halford über den Film. Sie zeigten sich sichtlich begeistert von dem Ergebnis.

Judas Priest: Details zur Bandgeschichte

„Was für eine Zeit, in der man leben kann! Man kann einen Dokumentarfilm über eine seiner Lieblings-Bands drehen und gleichzeitig gegen Faschismus kämpfen“, sagte Morello. „Obwohl die Texte […] bei Judas Priest explizit politisch sind, ist die Existenz der Band selbst sehr politisch.

Wenn ich Judas Priest in den letzten zehn Jahren in Los Angeles gesehen habe, bestand das Publikum zu über 50 Prozent aus Latinos. Viele schwule Paare – nichts, was dem Klischee entspricht. Und, ja, es gibt auch ältere Herren wie mich in Lederjacken, die stolz ihre Kinder mitbringen. Aber diese Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Harmonie bei einem Judas Priest-Konzert sind in gewisser Weise ein Vorbild dafür, wie wir es alle besser machen können.“

Auch Rob Halford sprach über Einzelheiten und Absichten bezüglich einiger Texte von Judas Priest. „Als Songwriter war es für mich unmöglich, die Dinge in der Welt, die mich berühren, die mich wütend machen, nicht in einem Text zu verarbeiten, erklärte Halford. „Das mache ich schon ewig, sei es ‘Raw Deal’ von SIN AFTER SIN (1977 – Anm.d.A.), ein ziemlich expliziter Song über Homosexualität, in dem es darum geht, nach Fire Island zu fahren, dort jemanden kennenzulernen und die Freiheit zu genießen, die einem das gibt, mit seinesgleichen zusammen zu sein.

Oder der Song ‘Savage’ (STAINED CLASS, 1978 – Anm.d.A.) über den Klimawandel. Auf dem letzten Album (INVINCIBLE SHIELD, 2024 – Anm.d.A.) spreche ich über […] diese eine Person. Es ist ein bisschen wie eine Nebelkerze, aber wenn man es versteht – wenn man wirklich zuhört –, ist die Botschaft da. Der Ausdruck. Das Gefühl. Und es ist ein schmaler Grat, denn ich will den Leuten einfach nur eine gute Zeit bereiten.“


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Ohne Judas Priest kein Rage Against The Machine

Am 15. Februar feierte ‘The Ballad Of Judas Priest’ seine Premiere bei der Berlinale. Sänger Rob Halford sowie die Regisseure Tom Morello (Rage Against The Machine) und Sam Dunn wohnten der Uraufführung bei und empfingen METAL HAMMER tags darauf zum gemeinsamen Interview über die hervorragende Band-Dokumentation, deren offizieller Veröffentlichungstermin noch unklar ist. Ein Gespräch über Vertrauen, Liebe und Respekt sowie Gut und Böse. Mehr Judas Priest: Ihr bekommt METAL HAMMER 05/2026 am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! „Es ist ihnen gelungen, Essenz, Geist und Authentizität des gesamten Lebens…
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