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Editorial zur September-Ausgabe: Worte vom Chef

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Liebe Headbanger,

die METAL HAMMER-Redaktion hat es ein weiteres Mal geschafft und das Wacken Open Air 2012 durchgerockt. Tragischerweise überschattet ein Unglücksfall das Festival: Ein junger Mann, Jahrgang 1990, wurde leblos auf seinem Autoanhänger gefunden, wo er sich zum Schlafen hingelegt und mit einer Plane zugedeckt hatte. Unter diese gelangten Abgase eines direkt neben dem Anhänger platzierten Notstromaggregats, da die Plane – so die Vermutung der Kriminalpolizei – vom Wind über das Aggregat geweht worden war. Wie das vorläufige Obduktionsergebnis bestätigt, verstarb der Mann an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Wie die Wacken-Veranstalter, so ist auch das METAL HAMMER-Team bestürzt über diesen Todesfall. Allen Angehörigen und Freunden des Opfers gilt unser Beileid!

Nichtsdestotrotz kommen wir nicht umhin zu sagen, dass die 23. Wacken-Auflage insgesamt eine sehr gelungene war. Abgesehen von den Wolkenbrüchen und der daraus resultierenden Schlammhölle auf dem Gelände – wofür aber die Organisatoren nichts können – gab es im Prinzip wenig bis gar nichts zu bemängeln. Deshalb an dieser Stelle noch einmal einen Toast auf Wacken, die Veranstalter und die Besucher. Ihr habt derbe gerockt – wir sind schon jetzt richtig heiß auf 2013 mit Deep Purple, Nightwish, Arch Enemy und vielen mehr! Doch zunächst gilt es natürlich noch in Erinnerungen an die gerade erst vergangenen Tage zu schwelgen.

Dabei helfen wird euch unser pralles Wacken-Special. Auf 30 Seiten findet ihr alles zum diesjährigen „Wackööön!“, unter anderem Live-Besprechungen, Musikermeinungen, Leserstimmen sowie eine Zeltplatzreportage (ab Seite 20). In Zusammenhang mit Wacken steht darüber hinaus eine kleine, aber nicht unbedeutende Veränderung im METAL HAMMER: Wir haben einen neuen Kolumnisten.

Unser bisheriger Star-Schreiber, Metal-Mops Martin, war natürlich auch mit dabei im hohen Norden der Republik. Kurz vor der Rückfahrt fragten wir uns: Wo ist er eigentlich abgeblieben? Leider war Martin nirgendwo mehr aufzufinden. Wir nehmen an, er ist mit einer Mops-Dame durchgebrannt und setzt endlich seinen Plan um, eine Familie zu gründen. Ersatz fand sich zum Glück nicht nur schnell, sondern auch in hochkarätiger Form: Niemand anders als der einstige Pantera- und derzeitige Hellyeah-Schlagzeuger Vinnie Paul wird uns ab sofort mit seinen Erkenntnissen und Einblicken ins Musik-Business beglücken. Seine erste Kolumne könnt ihr bereits in dieser Ausgabe lesen – auf Seite 18. Viel Spaß dabei!

MAXIMUM METAL!

Thorsten Zahn

PS: Leseratten dürfen sich besonders auf den nächsten METAL HAMMER freuen. Denn zusammen mit unserem Oktoberheft erscheint ein Buch, das die Besprechungen zu allen Alben des Monats enthält. Von 1984 bis 2012 sind sämtliche Rezensionen dabei. Zu haben ist dieses dicke Package ab dem 19. September.


Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/12“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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