Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ex-Obituary-Gitarrist festgenommen: Drogenlabor im Haus

von
teilen
mailen
teilen

Wie jetzt bekannt wurde, hat ein weiteres Mitglied der Metalszene ernsthafte Probleme mit der Justiz. Allen West, der Ex-Gitarrist der Death Metal-Institutionen Obituary und Six Feet Under wurde wegen Verdachts, ein eigenes Drogenlabor in seiner Wohnung zu betreiben, festgenommen.

Wie es allerdings zur Festnahme kam, macht die ganze Angelegenheit nur noch kurioser:

Laut der Tri-County Sun Times soll West die Polizei angerufen haben, nachdem zwei Männer gewaltsam in sein Haus eingedrungen und er daraufhin in den Wald geflohen sei.

Als die Polizisten eintrafen sollen sie nach Aufforderung des Gitarristen sein Haus nach den vermeintlichen Tätern durchsucht haben. Als ihnen ein säuerlicher Geruch aus dem Schlafzimmer entgegengekommen sein soll, stießen sie dort auf Plastikflachen mit herausstehenden Schläuchen. Daneben sollen auch noch Flaschen mit einer auffällig weißen Substanz in Schlaf-/ und Badezimmer entdeckt worden sein. Die gefundenen Gegenstände sollen üblicherweise für die Herstellung von Methamphetaminen – kurz Meth – genutzt werden.

Nachdem West zurück ins Haus gerufen und von den Polizisten zu dem verdächtigen Fund befragt wurde, soll dieser bestritten haben, dass die Gegenstände ihm gehörten und auf die Täter verwiesen haben.

Mittlerweile soll er zugegeben haben, dass er rund zwei Wochen vor dem Einbruch Meth hergestellt und geraucht hat. Nach einer umfänglichen Hausuntersuchung, wurden noch einige weitere verdächtige Substanzen und Gegenstände gefunden, die auf eine Meth-Produktion schließen lassen.

Allen West wird derzeit im Sumer County-Gefängnis in Bushnell festgehalten. Die Kaution wurde auf $40,000 festgesetzt.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Frauen im Metal: Ist das Feminismus oder kann das weg?

Es sollte nichts Besonderes sein, wenn eine Band eine Musikerin einstellt anstatt ein männliches Pendant. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass Bands mit weiblicher Besetzung genauso gut gebucht werden wie komplett männlich besetzte Formationen. Schließlich sind die Wurzeln des Rock’n’Roll auf eine schwarze Frau zurückzuführen. Sister Rosetta Tharpe untermalte einige ihrer Gospel-Songs mit einer flotten E-Gitarre und wird deswegen von vielen als Mutter des Genres verehrt. Trotzdem ist es ärgerlicherweise immer noch überraschend, wenn mal eine Frau ran darf. Rock- und Metal-Festivals sind zweifellos nach wie vor von männlichen Bands dominiert, und die Headlinerslots sowieso. Und auch wir müssen uns…
Weiterlesen
Zur Startseite