Extreme Aggression 2011: Parkway Drive-Download

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Aufmerksamen METAL HAMMER-Lesern ist es schon aufgefallen: der Parkway Drive-Song ‘Sleepwalker’ auf unserer „Extreme Aggression 2011“-Sonderbeilage ist gar nicht von Parkway Drive. Blöd, das. Um es wieder gut zu machen, haben wir den korrekten Song jetzt als Download für euch bereit gestellt:

>>> ‘Sleepwalker’ von Parkway Drive

Was es mit dieser Sonderbeilage genau auf sich hat, erklärt euch unser Chef-Redakteur Christof Leim gleich selber in seinem Editorial:

„Hallo Rocker! Slammer! Headbanger!

Volle Hallen, 1000 frische Bands und jede Menge Energie – die moderne Nische der großen bösen Metal-Welt lebt und hat Spaß. Was irgendwann mal mit der Annäherung von Metal und Hardcore begann, hat sich längst etabliert und in Dutzenden von Unterabteilungen verselbstständigt. Wie das Kind nun heißen soll, kann man gar nicht so genau sagen, irgendwas mit „-core“ sicherlich. In der METAL HAMMER-Redaktion laufen die harten neuen Sounds mit den wüsten Breakdowns und brutal farbenfrohen Shirts schlicht unter „Buntwäsche“. Beim Wörtchen „-core“ kriegen die Traditionalisten natürlich Rost an die Kutte, und das darf ja jeder halten, wie er will. Fakt bleibt aber, dass heutzutage bei großen Festivals Kreator und Parkway Drive auf dem gleichen Billing und Leute mit entsprechend unterschiedlichen Shirts im Publikum stehen. So soll es sein, und nicht nur, weil das Zeit zum Bierholen gibt.

Deshalb haben wir dieser Szene ein Special gewidmet: Wo kommt das alles her? Welche Subgenres gibt es? Und gehen die vielen Farben nicht irgendwann auf die Netzhaut? Als guter Anlass erwies sich vor allem die Never Say Die!-Konzertreise mit Suicide Silence, Emmure und anderen. Von der berichten wir in einer großen Tourstory, für die Ben Foitzik mit im Bus saß: „Backstage bei Breakdowns“ gewissermaßen. Björn Springorum zeichnet für euch die Entstehung der neuen Musikstile nach und beleuchtet das Selbstverständnis der Szene. Wir gucken uns an, was in verschiedenen Ländern passiert, welche Platten und Bands den Sound prägten und prägen.

Es zeigt sich: Metal hat vor Jahren ein weiteres Kind geboren, das jede Menge frischen, äußerst brutalen Krach macht, und dabei wächst und gedeiht. Die Touren sind voll, die Bands verkaufen Merch, dass es eine Art hat, und packen einige Dinge mitunter anders an als der Metal-Mainstream. Im Grunde genommen hat hier eine neue Generation von Hartmusik-Fans ihre Spielwiese gefunden, genau wie Generationen vorher. Gefallen muss das nicht jedem, aber auch das haben wir schon mal gehört, als zum Beispiel Black und Death Metal ihre nach Moder duftenden Pranken nach den Fans ausstreckten, denen es nicht extrem genug sein konnte. Himmel, sogar der große Steve Harris erwähnte Ende der Achtziger mal, dass Thrash – quasi die Fortführung von Iron  Maiden mit anderen Mitteln – nicht so sein Ding sei. Und doch ist es gut, dass der Metal an der Stelle nicht stehen geblieben ist. Selbst wenn mir persönlich Slayer besser gefallen als Suicide Silence. Geschenkt. In seinem Überblick über die „Buntwäsche“-Szene schreibt Björn Springorum: „Die Metalwelt verändert sich. Das hat sie natürlich immer getan und wird es immer tun – andernfalls könnte das Genre nicht auf eine bald 40-jährige Geschichte zurückblicken.“ Richtig. Metal entwickelt sich weiter, und nicht nur zum „-core“, aber – hier wird es wichtig – vergisst seine Geschichte nicht. Die Welt der Riffs erstreckt sich von Black Sabbath bis Bring Me The Horizon. Kaum jemand dürfte alles gut finden oder gar kennen, aber niemand dürfte Probleme haben, sich die ordentliche Dröhnung seiner Wahl zu besorgen. Viel Spaß also mit der „Buntwäsche“!

Gelobt sei, was hart klingt.“

Die Tracklist der Beilagen-CD ist:

Bring Me The Horizon – Anthem
Parkway Drive – Sleepwalker
Suicide Silence – Revival Of Life
Heaven Shall Burn – Whatever That Hurts
As I Lay Dying – Paralyzed
Whitechapel – Section 8
All Shall Perish – There Is Nothing Left
Carnifex – A Grave To Blame
Adept – At World‘S End
Like Moths To Flames – Gnf
Callejon – Sommer, Liebe, Kokain

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 6,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 12/11“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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