Der Protagonist erkundet einen verlassenen Supermarkt, den „Super Duper Mart“, und trifft im Sekundentakt auf Gegner. Seien es Roboter, Zombies oder ein Behemoth – geballert wird viel in diesen zehn Minuten. Das trübt die Freude ein klein wenig, hätten viele Fans doch gern auch etwas mehr zum Crafting-System erfahren. Darüber hinaus wirkt der Einsatz der Waffen noch unausgereift. Statt die Sniper zu ziehen und den Feind auf dem Dach gezielt zu erledigen, nutzt der Protagonist die Automatic Plasma Rifle und ballert oft einfach nur wild umher.
Vom Spiel rund um die Kämpfe erfährt man dennoch etwas: Während des Streifzugs führt der Hund diverse Befehle aus – so sammelt er Dinge, „die nützlich sein könnten“, oder wartet an einer bestimmten Stelle. Was der Hund letztlich zusammenklaubt (oder wie) bleibt offen. Dennoch scheint er eine wichtige Rolle zu spielen.
Looten und wiederfinden
Der Hauptcharakter sammelt auch alles Mögliche in der Umgebung auf – viele der Einzelteile sind vermutlich später nützlich, um abgefahrene Waffen oder Gerätschaften zu bauen. Das Loot-System der Gegner ist ebenfalls gut gelöst: Plündert man herumliegende Leichen, zeigt ein Scroll-Menü, was sie am Leib (alles kann mitgenommen werden) und in den Taschen tragen. Thema Scrollen: Das Spielmenü über den Ingame-Pip-Boy ist zwar auf den ersten Blick übersichtlich (nach Inventar, Charakter, Daten, Karte und Radio sortiert) – alle gesammelten Gegenstände landen allerdings in einer ewig langen Inventar-Liste. Ein Button verrät, dass der Spieler Favoriten markieren kann – ob das Prinzip auch bei Hunderten von Kleinteilen aufgeht, bleibt abzuwarten.
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Das Interface ist noch sehr minimalistisch: Außerhalb des Kampfes gibt es eine „Skyrim“-ähnliche Kompass-Anzeige mit Symbolen, die Werte Ihres Charakters und die Munition zu sehen. Im Kampf kommt die Anzeige der Gegner-Gesundheit dazu. Für jeden getöteten Feind gibt es Erfahrungspunkte – auch fürs Erkunden der Umgebung.
Prognose: Fallout 4
Der „Fallout 4“-Trailer überzeugt nicht so ganz, lässt er die Zuschauer doch mit dem Gefühl zurück, quasi nichts vom Spiel gesehen zu haben. Denn ein weiterer Shooter ist Bethesdas monströses Spiel (eigentlich) nicht. Bis alle besonderen Aspekte und die unendlichen Möglichkeiten der Spielwelt eine Plattform bekommen, müssen sich Fans wohl noch etwas gedulden. Schade.
Neben Musik und Tätowieren zockt Frozen Soul-Bassistin Samantha Mobley für ihr Leben gern – hier verrät sie, was genau.
Das komplette Zocker-Rocker-Interview mit Samantha Mobley von Frozen Soul findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Wie umfangreich ist deine Spielesammlung? Samantha Mobley: Recht anständig, denke ich. Ich habe zwar über die Jahre viele Spiele verloren, besitze aber zumindest eine Variante jeder Konsole – von NES bis zum aktuellen VR-Modell. Viele meiner Konsolen oder Handhelds lassen sich mit Tausenden Spielen verbinden, dazu habe ich eine ziemlich umfangreiche Steam-Bibliothek. Generell sammle ich SNES- sowie Gameboy-Spiele und besitze mindestens 50-60 physische Titel. MH:…