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Feiern wie Metallica: Eskimo Callboy Tour-Tagebuch (2)

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Eskimo Callboy Tourtagebuch – Teil 2 (28.09.2012):

Die erste beeindruckende Runde in Osaka liegt hinter uns, der Kulturschock steckt noch immer in den Köpfen. Und wenn wir mal ehrlich sind: So’n Freiflug und gesponserter Aufenthalt hört sich schon geil an, da sagste spontan erst mal nicht nein. Aber wie so oft liegt der Teufel im Detail.

Japan ist teuer! Sehr teuer! Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich glaube auch, dass genau wegen diesem bösen Preisniveau in Japan die typisch asiatische Augenform entstanden ist. Nämlich genau dann, als Herr Karate die Kreditkartenabrechnung bekommen hat, nachdem Frau Karate mal wieder die goldene Reiskarte zum Shoppen ausgeführt hat.

Naja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Eine Sache haben wir einfach nicht bedacht. Bier ist im Asien-Komplett-Paket leider nicht enthalten… Und da wir allesamt ziemlich oft am Loch der kühlen Blondine rumschmatzen, kommen wir rein geldtechnisch gesehen schnell an unsere Grenzen. Das Pendant zum Paderborner Edelpils kostet hier in Japan mal eben umgerechnet schlappe 2 Euro. Ich rechne im Kopf direkt mein Geld in die Einheit „Biers“ um und merke: das wird niemals hinhauen!

Aber Japan ist gottseidank nicht nur teuer, sondern auch sehr gastfreundlich. Und deshalb mache ich es einfach wie diese hochbehackten Blondinen in den Diskos und lasse mir einen ausgeben… einen nach dem anderen! Fühlt sich gut an!

Nach einer weiteren Sabber-Runde im Hotelbett stehen wir dann im Club Drop pünktlich zur Stage-Time um 21.00 auf der Bühne! Und dazu gibt es nur eins zu sagen:

Die japanischen Kids sind HAMMERGEIL!

So zurückhaltend sich die Japaner im Alltag auch verhalten mögen, was wir da sehen von der viel zu kleinen Bühne aus ist alles andere als gesittet! Das Bier, welches wir standardmäßig vergießen, wird von dem jungen Volk aufgenommen wie ein Goldregen, es wird getanzt, als hätten wir den Techno erfunden und vor allem… Auch wenn Englisch hier noch nicht so wirklich als „Weltsprache“ anerkannt ist, grölen die doch tatsächlich unsere Texte mit als wenn’s kein Morgen mehr gäbe.


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