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Five Finger Death Punch werden von Label verklagt

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Anfang April mussten Five Finger Death Punch alle geplanten australischen Tourdates absagen. Sowohl mit Black Sabbath als auch die eigenen Headliner-Shows entfallen damit. Und nun auch noch das: Ihr Label Prospect Park hat die Band verklagt. Die Klageschrift lässt außerdem vermuten, dass sich Sänger Ivan Moody bis auf unbestimmte Zeit in einer Entzugsklinik aufhalten wird.

Das Label Prospect Park, mit dem die Band im Jahr 2012 einen Vertrag über vier Alben abgeschlossen hat, wirft den Groove-Metallern demnach vor: „schamlos zu versuchen, vor dem erwarteten Zusammenbruch ihres drogensüchtigen Band-Kollegen noch Kapital zu schlagen.“ Five Finger Death Punch würden also versuchen, möglichst schnell weitere Alben aufzunehmen und dabei weder Rücksicht auf die musikalische Qualität, noch den Gesundheitszustand von Sänger Ivan Moody nehmen.

Five Finger Death Punch: Ivan Moody im Krankenhaus

In der Klageschrift, die blabbermouth.net vorliegt, heißt es außerdem, dass die Band vor kurzem ihr Label informiert hätte, dass Moody sich auf unbestimmte Zeit in einer Entzugsklinik befinden würde. Dazu würde passen, dass bei Absage der australischen Tourdates keine Gründe von Seiten Five Finger Death Punch angegeben wurden, warum und in welche Art „Krankenhaus“ ihr Sänger verbracht worden ist. Der ehemals drogenabhängige Ivan Moody könnte also möglicherweise rückfällig geworden sein.

Da laut Meinung des Labels das vierte, vertraglich zugesicherte Album über den Wert der gesamten Diskografie von 5FDP entscheiden würde, dürfe nichts riskiert werden – Weder die Qualität neuer Songs, noch die Gesundheit von Moody. Deshalb will Prospect Park jetzt mit gerichtlichen Mitteln ein voreiliges neues Album verhindern. Laut Vertrag müssen zwischen den Veröffentlichungen jeweils neun Monate liegen – GOT YOUR SIX, das dritte 5FDP-Album über Prospect Park, wurde erst am 4. September 2015 veröffentlicht.

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